Universitätsklinikum

Neben den spezifischen Aufgaben eines Hochschulklinikums in Ausbildung und Forschung  erfüllt das Göttinger Universitätsklinikum mit rund 1.460 Betten als einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in Südniedersachsen sehr weitgehende Aufgaben der Gesundheitsversorgung. Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen die Patientenversorgung sicher. Die Universitätsmedizin Göttingen ist der größte Arbeitgeber und - durch die Angliederung von acht Schulen für Fachberufe im Gesundheitswesen - einer der wichtigsten Ausbilder der Region.

In über 40 klinischen Abteilungen mit ebenso vielen Polikliniken und zahlreichen Spezialsprechstunden sind alle Grunddisziplinen und ein großes Spektrum medizinischer Spezialdisziplinen in Diagnostik und Therapie kompetent vertreten. Jedes Jahr werden im Klinikum rund 54.000 Patienten stationär und ungefähr 121.000 ambulant behandelt. Einzelne Spezialdisziplinen versorgen ein Einzugsgebiet weit über die südniedersächsische Region und die angrenzenden Bundesländer hinaus.

Für die Region Göttingen stellt das Klinikum in allen medizinischen Disziplinen die Notfallversorgung sicher. Der interdisziplinären Notfallaufnahme (Tag/Nacht TN) sind eine Intermediate Care, eine Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) sowie eine Stroke Unit (Schlaganfallstation) als besonders spezialisierte Einheiten angeschlossen.

Mit interdisziplinären Stationen und Leistungszentren (u. a. Universitäts-Krebszentrum, Herzzentrum, Brustzentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Sozialpädiatrisches Zentrum, Perinatalzentrum, neurologische und psychiatrische Tagesklinik, Kardiopsychosomatische Station) sowie integrierten Strukturen (z.B. ambulante Vor- und Nachbehandlung stationärer Patienten) ist das Universitätsklinikum bestens auf die Herausforderungen der neuen Entwicklungen im Gesundheitswesen vorbereitet.

Seit 1. Januar 2003 ist die Universitätsmedizin Göttingen zusammen mit der Georg-August-Universität eine Stiftung Öffentlichen Rechts.