Mitglieder Stiftungsausschuss Universitätsmedizin

Der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin konstituierte sich erstmals in seiner Sitzung am 23.10.2003. Die Amtsperiode der Mitglieder des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin beträgt drei Jahre. Wiederbestellungen sind möglich.

Der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin besteht gemäß § 60a Abs. 3 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) aus fünf Mitgliedern, die wie folgt gewonnen werden:

Die Mitglieder des Vorstands, eine Vertreterin oder ein Vertreter der Studierendenschaft, die Gleichstellungsbeauftragte der Universitätsmedizin Göttingen und ein Mitglied der Personalvertretung der Universitätsmedizin Göttingen nehmen in der Regel an den Sitzungen des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin beratend teil.

In der aktuellen Amtsperiode ist der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin wie folgt besetzt:

Vorsitzender:
Dipl.-Kfm. Dipl.-Polit. Rüdiger Strehl

Diplom-Kaufmann Rüdiger Strehl war seit Ende der 70er Jahre in der Hochschulmedizin tätig. Von 1979 bis 1993 war er im Wissenschaftsministerium Berlin (Senatsverwaltung) zuständig für die Hochschulmedizin. Während dieser Zeit betreute er unter anderem die Fusion des Universitätsklinikums Charlottenburg und des städtischen Krankenhauses Rudolf Virchow zum Universitätsklinikum Rudolf Virchow, die Überführung der Charité nach der Einigung Deutschlands sowie die Fusion der Veterinärmedizinischen Fakultäten der Humboldt-Universität Berlin und der Freie Universität Berlin. Von 1993 bis 2008 war er als kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Tübingen tätig. 2013 übernahm er für fünf Monate übergangsweise die Position des Kaufmännischen Vorstands im Universitätsklinikum Ulm. Strehl war viele Jahre Mitglied des Präsidiums und Vorstandes der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des Gesundheitsforschungsrates sowie verschiedener überregionaler Berater- und Evaluationskommissionen. Von 2000 bis 2006 war er Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD), von Juli 2007 bis Juli 2013 Generalsekretär des VUD.

Stellvertretender Vorsitzender:
Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Krieg, FRCP

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Krieg war von 1991 bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres im Jahr 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Dermatologie und Venerologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie an der Universität zu Köln. Von 2001 bis Mai 2011 war Professor Krieg darüber hinaus als Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs tätig und leitete den seinerzeit neu eingerichteten Sonderforschungsbereich "Molecular Mechanisms Regulating Skin Homeostasis" (SFB 829) von 2009 bis 2016. Aktuell bekleidet Herr Prof. Krieg das Amt des Dekans der Medizinischen Fakultät zu Köln, ist stellv. Leiter des SFB 829 und Leiter der Arbeitsgruppe „Translationale Bindegewebsforschung".

Vertreterin des Stiftungsausschusses Universität:
Prof. Dr. Herta Flor

Prof. Dr. Dr. h.c. Herta Flor ist Inhaberin des Lehrstuhls für Neuropsychologie und Klinische Psychologie an der Universität Heidelberg und Wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Neuropsychologie und Klinische Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Lernen und Neuroplastizität bei psychischen Störungen, insbesondere Schmerz und die Entwicklung verhaltensorientierter Therapien. Sie ist stellvertretende  Sprecherin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereiches 1158 "SFB 1158:  Von der Nozizeption zum chronischen Schmerz: Struktur-Funktions-Merkmale neuraler Bahnen und deren Reorganisation "  und war von 2014-2015 Sprecherin des Sonderforschungsbereiches 636 "Lernen, Gedächtnis und Plastizität des Gehirns: Implikationen für die Psychopathologie". Sie ist  Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Academia Europaea.

paulus Vertreter des Senats:
Prof. Dr. Walter Paulus

Prof. Dr. Walter Paulus ist seit 1992 Direktor der Klinik für Klinische Neurophysiologie der Universitätsmedizin Göttingen. Sein Forschungsschwerpunkt ist innerhalb der Klinischen Neurophysiologie die Modulation zerebraler Neuroplastizität durch transkranielle Hirnstimulation. Er war Sprecher des Internationalen Graduiertenkollegs „Neuroplasticity: From Molecules to Systems“, Koordinator einer EU Marie Curie Training Site und von Forschungsverbünden (BMBF, diverse Stiftungen). Er war langjährig in verschiedenen Gremien der Universität vertreten, zuletzt als Mitglied des Fakultätsrates und des Senats. Paulus ist Chairman des European Chapters der International Federation of Clinical Neurophysiology.


Vertreterin des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur:
Dr. Sabine Johannsen

Dr. Sabine Johannsen, geboren 1954, ist seit dem 22.11.2017 Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Sie gehört als Vertreterin des Fachministeriums seit dem 15.02.2018 den Stiftungsaufsichtsorganen (Stiftungsrat sowie den beiden Stiftungsausschüssen Universität und Universitätsmedizin) an. 
Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Kiel mit anschließender Promotion war Frau Dr. Johannsen bei der Landesbank Schleswig-Holstein im Bereich Volkswirtschaft & Strategische Planung sowie von 1992 bis 2003 bei der NORD/LB in Hannover, dort u.a. als Geschäftsführerin der Landestreuhandstellen, tätig.

Seit 2003 bis zur Ernennung als Staatssekretärin war sie Vorstandsmitglied der Investitions- und Förderbank Niedersachsen in Hannover.