Ablauf des Bewilligungsverfahrens eines Tierversuchsvorhabens

Nach Einreichung des Antrags bei der Geschäftsstelle des Tierschutzbeauftragten wird der Antrag auf den in 4-wöchigem Rhythmus stattfindenden Sitzungen der Tierschutzkommission besprochen. Anschließend werden dem Antragsteller ggf. entsprechende Änderungen vorgeschlagen. Dabei liegt die Verantwortlichkeit für den Text, der letzlich zur Behörde weitergeleitet wird, immer in den Händen des Antragstellers. Nach Eingang der endgültigen Antragsversion verfasst der Tierschutzbeauftragte die Stellungnahme, die an das LAVES nach Oldenburg geschickt wird.

In Oldenburg wird der Antrag der Tierschutzkommission des LAVES vorgelegt, die in etwa 4- bis 5-wöchigem Abstand tagt. Die Kommission gibt ihre Empfeh­lungen dem Ressortleiter bzw. dessen Vertreter(in).

Sie müssen aufgrund von Rückfragen mit einer Zeit von Einreichung des Antrags bis zum Erhalt der Genehmigung mit mindestens 12 Wochen rechnen. Falls Nachfragen von der Oldenburger Behörde kommen, beantworten Sie diese und senden Ihr Schreiben an das Tierschutzbüro. Bitte nehmen Sie keine Änderungen im Antragformular vor!

Mit dem hiesigen Vorgehen soll erreicht werden, dass die Anträge in einer Form weitergeleitet werden, die Rückfragen möglichst nicht erfordern. Ein reibungsloser Ablauf des Verfahrens wird umso wahrscheinlicher, je besser der Antrag vorbereitet und allgemein verständlich formuliert ist (in der Oldenburger Kommission wirken auch Laien, z.B. von Tierschutzorganisationen mit, die sich ein Bild über das Vorhaben machen sollen) und die oben dargestellten Anforderungen erfüllt sind.