Publikationsbasierte Dissertation

Die Promotionsordnung legt fest (§4,3), dass als Dissertation auch eine publizierte wissenschaftliche Arbeit oder, falls diese in einem inneren Zusammenhang stehen, mehrere Publikationen angenommen werden. Dabei muss die Publikation (bzw. müssen die Publikationen) in (einer) für das jeweilige Fachgebiet hochrangigen Zeitschrift(en) erschienen sein bzw. von ihr angenommen worden sein und in ihrer Gesamtheit den Anforderungen einer Dissertation entsprechen. Der Inhalt der Publikation und der innere Zusammenhang im Fall mehrerer Publikationen, sind in einer eingehenden Zusammenfassung besonders darzulegen. Diese soll die bearbeiteten Themen in zusammenfassender Form darstellen sowie einen Diskussionsteil enthalten. Sie soll unabhängig von den zugrunde liegenden Publikationen als eigenständiger Text verständlich sein und einen Umfang von 10-30 Seiten haben. Hinzu kommen die publizierten, eingereichten oder andere zugehörige Artikel. Die bereits publizierten Artikel sollen als Abdruck des Verlags-PDF eingebunden werden. Wichtig ist bei jedem Artikel die genaue Quellenangabe. Beachten Sie bitte die Hinweise der SUB zur Veröffentlichung publikationsbasierter Dissertationen in elektronischer Form.

Falls die Dissertation auf einer einzigen Publikation beruht, muss die Doktorandin oder der Doktorand Erstautor(in) sein, im Fall mehrer Publikationen muss mindestens eine Erstautorschaft vorliegen. Der Eigenanteil der Doktorandin oder des Doktoranden an Durchführung und Niederschrift der Publikation(en) ist durch die Doktorandin oder den Doktoranden schriftlich darzulegen und diese Erklärung ist durch die federführende Autorin oder den federführenden Autor der Publikation(en) zu bestätigen, so dass eine Beurteilung der individuellen Leistung der Doktorandin oder des Doktoranden zweifelsfrei möglich ist. Die eingereichten Arbeiten mit der Zusammenfassung werden im weiteren Promotionsverfahren wie eine Dissertationsarbeit behandelt. Die abschließende Bewertung erfolgt durch den Promotionsausschuss.

Es wird empfohlen, sich durch den Promotor vorab beraten zu lassen, um die Eignung einer Dissertation für ein publikationsbasiertes Verfahren zu klären.

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