POLEMA

Das Konzept

POLEMA steht für "Problem orientiertes Lernen - elektronische Medien assistiert" und wird seit dem Wintersemester 2010 als innovative Lernform angeboten. Hierbei "lösen" Sie in einer tutoriell betreuten Kleingruppe selbstständig echte Fälle. Der POLEMA Fall wird mit einem Symptom / Beschwerden beginnen, wie es täglich in der Notaufnahme oder auch in der Praxis der Fall ist.

Dann sind Sie am Zug: Sie müssen die Beschwerden einordnen, Verdachtsdiagnosen erstellen, diese mit ihrer Gruppe diskutieren und begründen, welche Untersuchungen Sie haben wollen. Was tun Sie also als erstes und wie ordnen Sie die Befunde ein, die Sie erhalten. In der ersten Doppelstunde werden Sie Arbeitshypothesen generieren und die ersten Differentialdiagnosen stellen. Es sollten kleine Aufgaben verteilt werden, wer in der nächsten Stunde kurz Informationen zu den offenen Fragen bringt. Während Sie in der zweiten Doppelstunde sich in den Fall vertiefen, wird in der dritten Veranstaltung nur kurz Zeit bleiben, den Fall zum Abschluss zu bringen. Idealerweise mit Diagnose und Therapievorschlag.

In der dritten Veranstaltung ist dann ein PLENUM angedacht. Hierbei wird ihre POLEMA Gruppe den anderen parallel laufenden Gruppen ihren Lösungsweg vorstellen. Hier ist dann der "Profi" dabei, der Hintergründe erläutern und Fragen beantworten kann. Nach dem PLENUM dürfen Sie sich dann mit dem nächsten Fall beschäftigen. Insgesamt sind 3 Fälle aus den konservativen Fächern im M6.3 vorgesehen. Die Veranstaltung findet an 7 Terminen á 2 LVS statt (14 LVS).

Evaluation

In der Evaluation von POLEMA zeigten sich hinsichtlich der Zusammenarbeit und des Nutzens in den letzten vier Semestern positive Resultate:

Ansprechpartner
Dr. med. Carmen Schremmer
POLEMA-Koordinatorin
Einrichtung:
Hämatologie und Onkologie
Telefon:
0551-39-8535
Pieper:
919-2932
E-Mail:
carmen.schremmer@med.uni-goettingen.de