Mündliche Prüfung und Doktortitel

Terminvergabe für die mündliche Prüfung

Ist Ihre Arbeit angenommen, wird Ihnen schriftlich der Termin für die mündliche Prüfung mitgeteilt. Mündliche Prüfungen finden sowohl während des Semesters als auch in der vorlesungsfreien Zeit statt. Die Einladung erfolgt ungefähr drei bis vier Wochen vor dem Prüfungstermin, sodass ausreichend Zeit für die Vorbereitung (z.B. Beantragung des Führungszeugnisses) besteht.

Polizeiliches Führungszeugnis

Wenn Sie zur mündlichen Prüfung eingeladen wurden, müssen Sie ein persönliches Führungszeugnis (Belegart 0) beantragen. Das Führungszeugnis muss zum Zeitpunkt der mündlichen Prüfung im Promotionsbüro vorliegen und darf nicht älter als drei Monate sein.

Ablauf der mündlichen Prüfung

Die mündliche Prüfung wird von einer aus mindestens drei PrüferInnen bestehenden Prüfungskommission abgenommen, der neben dem (stellvertretenden) Promotor auch die GutachterInnen angehören. In der Prüfung sollen Sie zunächst in einem 10-minütigen Vortrag ohne Einsatz von Medien in freier Rede die Ergebnisse Ihrer Dissertationsarbeit zusammenfassen und deren Bedeutung in breiterem fachlichen Zusammenhang erläutern. Es schließt sich eine ca 30-minütige wissenschaftliche Diskussion der Ergebnisse der Arbeit an. Die Prüfung erfolgt in deutscher oder englischer Sprache.

Die Prüfungskommission vergibt im Anschluss an die Prüfung eine Note. Die Abstufungen der Note sind die gleichen wie bei der Bewertung der schriftlichen Dissertationsarbeit. Die Noten für die schriftliche und mündliche Promotionsleistung werden auf der Urkunde getrennt ausgewiesen; sie werden nicht zu einer Gesamtnote zusammengefasst.

Berechtigte Mitglieder der Fakultät und andere zur mündlichen Prüfung zugelassene DoktorandInnen oder Mitglieder der Arbeitsgruppe, in der die Arbeit entstanden ist, dürfen mit Ihrem Einverständnis an der Prüfung als Zuhörer teilnehmen.

Aushändigung der Pormotionsurkunde und Verleihung des Doktortitels

Die Promotionsurkunde kann Ihnen nach bestandener mündlicher Promotionsprüfung erst verliehen werden, wenn Sie auch die ärztliche Prüfung nach den Vorschriften der Approbationsordnung für Ärzte (oder eine als gleichwertig anerkannte ärztliche Abschlussprüfung) bestanden haben.

Wenn Sie ihre Dissertation vor Abschluss des Medizinischen Staatsexamens oder der zahnärztlichen Prüfung eingereicht haben und dementsprechend bei der Anmeldung zum Promotionsverfahren noch keinen Nachweis vorlegen konnten, werden Sie gebeten, unmittelbar nach Erhalt des Abschlusszeugnisses dem Promotionsbüro eine beglaubigte Kopie zuzuleiten, so dass die Übergabe der Promotionsurkunde erfolgen kann.

Als Datum der Promotion gilt der Tag der Unterzeichnung der Promotionsurkunde durch den Dekan und den Promotor. Mit Erhalt der Urkunde dürfen Sie den Doktortitel führen.

Immatrikulation als PromotionsstudentIn

Während des gesamten Promotionsverfahrens (von der Abgabe der Arbeit bis zur mündlichen Prüfung) müssen Sie als StudentIn eingeschrieben sein. Erfolgt Ihr Studienabschluss vor Ihrer mündlichen Doktorprüfung, müssen Sie sich als PromotionsstudentIn einschreiben.

(Elektronische) Veröffentlichung der Arbeit

Mit der Einladung zur mündlichen Prüfung erhalten die DoktorandInnen die Aufforderung, eine PDF-Datei der endgültigen Fassung der Dissertation zur Veröffentlichung über den Dokumentenserver der Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) hochzuladen.

Die SUB stellt diesbezüglich Hinweise zur elektronischen Veröffentlichung von Doktorarbeiten und “Empfehlungen für das Erstellen von Dokumenten” auf ihrer Website zur Verfügung.

Darüber hinaus müssen zwei gebundene Exemplare der endgültigen Fassung der Dissertation in der Bereichsbibliothek Medizin der SUB abgegeben werden.

Zur Vorlage bei der SUB ist der Einladung ein Revisionsschein beigefügt, durch den bestätigt wird, dass die von der Fakultät angenommene Dissertation und die bei der SUB eingereichte Fassung der Arbeit übereinstimmen.

 

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