Begutachtung

Begutachtungsverfahren

Nach Abgabe der vollständigen Unterlagen im Promotionsbüro gilt das Promotionsverfahren als eröffnet.

Gutachten und Fristen

Zunächst werden die Gutachten von zwei BerichterstatterInnen eingeholt. In der Regel fungiert Ihr Doktorvater oder Ihre Doktormutter als ErstgutachterIn. Die GutachterInnen sind dazu angehalten, innerhalb von jeweils vier Wochen ein begründetes Gutachten abzugeben.

Entscheidung und Benotung

Die BerichterstatterInnen befinden darüber, ob Ihre Schrift als wissenschaftliche Leistung anzuerkennen ist. Sie können ihre Empfehlung zur Annahme der Arbeit von notwendigen Änderungen (Beseitigung sachlicher Fehler) Ihrerseits abhängig machen.

Bei Annahme der Dissertation nehmen die GutachterInnen zusätzlich eine Benotung vor. Die Abstufungen der Noten sind:

Bei unterschiedlicher Bewertung durch Erst- und ZweitgutachterIn wird noch ein drittes Gutachten eingeholt, und der Vorsitzende des Promotionsausschusses legt die endgültige Note unter Einbeziehung aller drei Gutachten fest.

Fälle für den Promotionsausschuss – Ablehnung oder Bewertung “summa cum laude”

Empfehlen die GutachterInnen die Note “summa cum laude”, wird die Dissertation dem Promotionsausschuss vorgelegt. Damit die Note “summa cum laude” erteilt wird, muss die Mehrheit der Mitglieder des Promotionsausschusses der Benotung zustimmen. Diese Regelung gilt auch bei publikationsbasierten Dissertationsleistungen.

Hat mindestens ein Gutachter oder eine Gutachterin die Ablehnung der Arbeit empfohlen, entscheidet der Promotionsausschuss über Annahme oder Ablehnung der Arbeit. Ist die Dissertation abgelehnt, so ist damit das Promotionsverfahren erfolglos beendet.

Der Promotionsausschuss kommt in unregelmäßigen Abständen etwa vier- bis sechsmal im Jahr zusammen, um über die oben genannten Fälle zu entscheiden.

Auslage zur Einsicht und Annahme der Arbeit

Nachdem die Gutachten eingegangen sind und eine Entscheidung über Annahme und Benotung getroffen wurde, wird Ihre Arbeit für vier Wochen in der Medizinischen Fakultät zur Einsicht ausgelegt. Berechtigte Mitglieder der Fakultät können in diesem Zeitraum Einspruch gegen die Annahme der Dissertation erheben. Wird ein begründeter Einspruch erhoben, wird Ihre Arbeit dem Promotionsausschuss zur Entscheidung (erneut) vorgelegt.

Wird kein Einspruch erhoben, erfolgt die Einladung zur mündlichen Prüfung .

Dauer des Begutachtungsverfahrens

Etwa 50% aller Verfahren sind 6 Monate nach Abgabe der Arbeit mit der mündlichen Prüfung abgeschlossen. Verzögerungen können sich ergeben,

Von häufigen Nachfragen zum Stand des Verfahrens im Promotionsbüro bitten wir abzusehen.