Pflichtmodule im klinischen Studienabschnitt Humanmedizin

M6.3 Konservative Medizin

6. klinisches Semester

DIE INHALTE DIESER SEITE

                            WERDEN ZURZEIT ÜBERARBEITET

                                                               UND SIND NICHT MEHR AKTUELL!

 

Modul-Koordination

Prof. Dr. med. Harald Schwörer
Oberarzt
Einrichtung:
Klinik für Gastroenterologie und Endokrinologie
Telefon:
0551-39-8915
Pieper:
919-1554
Telefax:
0551-39-8596
E-Mail:
hschwoer@med.uni-goettingen.de

Ansprechpartner/innen

Dr. med. Bernd Alt-Epping
Palliativmedizin (Q13)
Einrichtung:
Klinik für Palliativmedizin
Telefon:
0551-39-10501
E-Mail:
bernd.alt-epping@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Borwin Bandelow
Zentrumsvorstand
Einrichtung:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Telefon:
0551-39-66607
Pieper:
919-1978
E-Mail:
sekretariat.bandelow@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Claudia Binder
Oberärztin
Einrichtung:
Klinik für Hämatologie und Onkologie
Telefon:
0551-39-2331
Pieper:
919-2680
E-Mail:
cbinder@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Helmut Eiffert
Infektiologie / Immunologie (Q4)
Einrichtung:
Institut für Medizinische Mikrobiologie
Telefon:
0551-39-5823
Pieper:
919-2433
E-Mail:
heiffer@gwdg.de
Ort:
Kreuzbergring 57, 37075 Göttingen
Prof. Dr. Jutta Gärtner
Abteilungsdirektorin
Telefon:
0551-39-66214
Pieper:
919-1136
Telefax:
0551-39-66231
E-Mail:
paediatrie2@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Ch. Herrmann-Lingen
Einrichtung:
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
E-Mail:
cherrma@gwdg.de
Prof. Dr. med. Eva Hummers-Pradier
Einrichtung:
Institut für Allgemeinmedizin
Telefon:
0551-39-22638
E-Mail:
eva.hummers-pradier@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Peter Huppke
Telefon:
0551-39-13872
Telefax:
0551-39-66252
E-Mail:
phuppke@med.uni-goettingen.de
Ort:
Ebene 0 B4 579
Prof. Dr. med. Michael Koziolek
Einrichtung:
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
Telefon:
0551-39-66331
Pieper:
919-1526
E-Mail:
mkoziolek@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Christof Kramm
Telefon:
0551-39-66291
E-Mail:
christof.kramm@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Rainer Laskawi
Einrichtung:
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Telefon:
0551-39 22807
E-Mail:
rlaskaw@gwdg.de
PD Dr. med. Rotraud Mößner
Einrichtung:
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Telefon:
0551-39-66410
E-Mail:
rmoessn@gwdg.de
PD Dr. med. Arno Olthoff
Einrichtung:
Phoniatrie und Pädaudiologie, Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Telefon:
0551-39-22843
Telefax:
0551-39-22812
E-Mail:
olthoff@med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Jens Schmidt
Einrichtung:
Klinik für Neurologie
Telefon:
0551-39-22355
Telefax:
0551-39-8405
E-Mail:
j.schmidt@med.uni-goettingen.de
Web:
Klinik für Neurologie, Abteilung Neuroimmunologie, Institut für Multiple-Sklerose-Forschung
Ort:
Robert-Koch-Str. 40, 37073 Göttingen

Termine

Beginn: 14.12.2015   Ende: 25.01.2016

Kursanmeldung

Bitte informieren Sie sich unter "Organisatorische Hinweise" weiter unten auf dieser Seite über die Anmeldung zu den Wahlseminaren und zu POLEMA .

Sprechzeiten für Beratungsgespräche

Nach Vereinbarung

Thematische Inhalte/Lernziele

"Vom Symptom zur Diagnose und weiter zur individuell angepassten Therapie."

Oberthema des sechsten Semesters sind Differentialdiagnose und differentielle Therapie. Im Modul 6.3 fokussieren wir auf konservativ zu behandelnde Patienten. Darüber hinaus stehen weitere wichtige Aspekte für die tägliche ärztliche Praxis im Vordergrund, wie zum Beispiel Einsichten in allgemeinärztliche Handlungs- und Denkstrukturen und Erfahrungen zum Umgang mit Patienten am Ende ihres Lebens.

Praxisnah steht statt der Krankheit im sechsten Semester der Patient mit seiner Symptomatik, seiner Vorgeschichte und seinen Begleiterkrankungen im Mittelpunkt: Hier ist Ihr Patient, dies sind seine Symptome. Jetzt Sie: Wie kommen Sie weiter? Was hat er? Wie behandeln Sie ihn? Wie gehen Sie mit Begleiterkrankungen um? Lernen Sie am Beispiel von realen Patienten, vom Symptom zur Diagnose und weiter zur individuellen Therapie zu kommen.

Abteilungen, Lehrformen, Prüfungen

Die fünf Abteilungen Kardiologie/Pneumologie, Hämatologie/Onkologie, Nephrologie/ Rheumatologie, Gastroenterologie/Endokrinologie sowie Neurologie tragen die morgendliche Vorlesung. An Patienten aus den Polikliniken trainieren Sie die differentialdiagnostische Denkweise und kommen zu einer primären Therapieentscheidung. Da Patienten nicht beliebig verfügbar sind, kann es gegebenenfalls zu Verschiebungen gegenüber den im Stundenplan angegebenen Themen kommen. Der Querschnittsbereich Q10 (Prävention und Gesundheitsförderung) wird separat in zwei Vorlesungen von der Abteilung Allgemeinmedizin behandelt.

Die Abteilung Klinische Pharmakologie trägt zur Polikliniksvorlesung bei, indem zusammen mit Ihnen die Arzneitherapie für die in den Polikliniksvorlesungen vorgestellten Patienten erarbeitet werden. Daneben trainieren Sie in fallorientierten Seminaren die personalisierte Anwendung von Arzneimitteln. Aus Vorlesungen und Seminaren ergeben sich die Fragen zum Querschnittsbereich Q9 in der Modulerfolgskontrolle.

Die Abteilung Allgemeinmedizin führt ihre Seminare dienstags nachmittags fort. Hier entwickeln Sie Ihr Verständnis für die unterschiedlichen Herangehensweisen ambulanter / stationärer Versorgung neben allgemeinmedizinisch-inhaltlichen Themen weiter. Die Prüfungen in F1 sind  komplett mündlich. Der Unterricht im Querschnittsbereich Q7 (Medizin des Alterns und des alten Menschen) erfolgt eingebettet in die Seminare zur Allgemeinmedizin, ebenso die Prüfung in Q7.

Die Abteilungen Medizinische Mikrobiologie, Virologie sowie Zelluläre und Molekulare Immunologie führen ebenfalls ihre dienstags nachmittäglichen Seminare fort. Aus allen Veranstaltungen zum Querschnittsbereich Q4 (Infektiologie und Immunologie) über das ganze Semester ergeben sich die Fragen zu Q4 in der Modulerfolgskontrolle.

Die Erfolgskontrolle wird im SoSe 2014 erstmalig als E-Prüfung stattfinden.

Wahlveranstaltungen und POLEMA:

Zur fachlichen Vertiefung können Sie an weiteren Seminaren bzw. POLEMA (Problem-orientiertes Lernen, elektronische Medien- assistiert) teilnehmen.

POLEMA:

Seit dem WiSe 2010 können wir POLEMA als Lernform anbieten. Hierbei lösen Sie in einer tutoriell betreuten Kleingruppe selbstständig echte Fälle. Am Anfang des POLEMA -Falls steht ein Patient mit Symptomen oder Beschwerden, wie sie in der täglichen ärztlichen Praxis vorkommen.

Dann sind Sie am Zug: Sie müssen die Beschwerden einordnen, Verdachtsdiagnosen erstellen, diese mit ihrer Gruppe diskutieren und begründen, welche Untersuchungen Sie haben wollen: Was tun Sie also als erstes? Wie interpretieren Sie die Befunde, die Sie erhalten? In der ersten Doppelstunde werden Sie Arbeitshypothesen generieren und die ersten Differentialdiagnosen stellen. In der zweiten Doppelstunde vertiefen Sie sich in den Fall mit Hilfe der Informationen, die von allen Grupenmitgliedern in der Zwischenzeit zusammengetragen wurden. In der dritten Veranstaltung wird der Fall - idealerweise mit Diagnose und Therapievorschlag- kurz zum Abschluss gebracht. Zudem wird jede POLEMA- Gruppe den anderen parallel laufenden Gruppen im Plenum ihren Lösungsweg vorstellen.  Hier ist dann ein „Profi“ dabei, der Hintergründe erläutern und Fragen beantworten kann. Nach dem Plenum dürfen Sie sich dann mit dem nächsten Fall beschäftigen. Insgesamt sind 3 Fälle aus den konservativen Fächern im M6.3 vorgesehen. Die Veranstaltung findet an 7 Terminen à 2 LVS statt (14 LVS).

Zusätzlich stehen folgende Seminare zur Auswahl:

Die Abteilung Neurologie ergänzt ihren Part in der Polikliniksvorlesung durch Patientenvorstellungen in 3 LVS Seminaren. Dazu bringen die Referenten Patienten mit typischen Leitsymptomen mit. Noch intensiver als in der Vorlesung trainieren Sie Ihre differentialdiagnostischen Fähigkeiten. Wie auch in der Vorlesung kann es,  abhängig von den zur Verfügung stehenden Patienten, zu Verschiebungen gegenüber den im Stundenplan genannten Themen kommen

Durch die Kardiologie wird ein einstündiges Seminar „Vorhofflimmern sicher erkennen“ angeboten. Folgende weitere Fächer runden das Lehrangebot der Wahlseminare ab:  Dermatologie, Venerologie und Allergologie (2 LVS), Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin (1 LVS), Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (4 LVS) und Pädiatrie (2 LVS).

Zusammenfassung:

Insgesamt bietet das Modul 6.3 Ihnen Einblicke in differentialdiagnostisches Vorgehen und personalisierte Therapie in weiten Teilen der konservativen Medizin. Anspruch des Moduls ist es, Ihnen differentialdiagnostisches Denken und Individualisierung der Therapie beispielhaft, sehr praxisnah und mit interaktiven Lernformen nahezubringen. Nutzen Sie auch unsere Vorlagen und trainieren und vertiefen Sie Ihr Wissen selbständig weiter! Wir wünschen Ihnen einen guten Lernerfolg und viel Freude im Modul 6.3.

Wir wünschen Ihnen einen ordentlichen Lernerfolg und viel Freude im Modul 6.3.

Leistungsbewertung

Folgende Fächer und Querschnittsbereiche werden in diesem Modul bewertet:

Fach / Querschnittsbereich  %-Anteil * Erfolgskontrolle
F1 Allgemeinmedizin 60  mdl. Prüfung im Sem.:
Literatur-Referat oder Fall-Vorstellung
F3 Arbeits-/Sozialmedizin 20/20  E-Prüfung/Referat
Q4 Infektiologie, Immunologie 70  E-Prüfung
Q7 Medizin des Alterns und des alten Menschen  10 mdl. Prüfung im Rahmen des Seminars Allgemeinmedizin
Q9 Klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie  28 E-Prüfung
Q10 Prävention, Gesundheitsförderung  15 E-Prüfung 
Q13 Palliativmedizin  75 ** E-Prüfung

* Prozentualer Anteil an der Gesamtnote im Endzeugnis
**Die Leistungspunkte aus Q13 können aus technischen Gründen nur als Gesamtergebnis und nicht differenziert nach OSCE-M6.2 (25%) / ePrüfung-M6.3 abgerufen werden.

Ansprechpartner für Fragen zu den Prüfungen sind (Kontaktdaten siehe oben)

 F1        Allgemeinmedizin  Prof. Eva Hummers-Pradier
 F3        Arbeits-/Sozialmedizin          Prof. E. Hallier
 Q4       Infektiologie / Immunologie  Prof. Helmut Eiffert
 Q7       Medizin des Alterns und des alten Menschen  Prof. Eva Hummers-Pradier
 Q9       Klinische Pharmakologie / Pharmakotherapie  PD Stefan Viktor Vormfelde
 Q10     Prävention, Gesundheitsförderung  Prof. Eva Hummers-Pradier
 Q13     Palliativmedizin  Dr. B. Alt-Epping

Die Erfolgskontrolle (E-Prüfung) wird am 25.01.2016 stattfinden (15-17:35 Uhr), die Modulnachbesprechung findet am 27.01.2016, zwischen 15.15-16.15 im HS 91 statt.

Wiederholungstermin der E-Prüfung bei technischen Problemen:

Falls der unwahrscheinliche Fall eintrifft und die E-Prüfung wegen technischer Probleme ausfällt, wird es am 01.02.2015 um 10-12:40 Uhr einen Ausweichtermin geben.

Literatur

Leitlinien zur medizinischen Praxis sind oft aktueller und konkreter als Lehrbücher. Lehrbücher bieten oft einen besseren Überblick über das jeweilige Fach. Die wohl umfänglichste Sammlung deutschsprachiger Leitlinien finden Sie unter http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/.

  • zu Q9, Klinische Pharmakologie / Pharmakotherapie
    Die Arzneitherapie ist im Fluss. Kein Lehrbuch kann mit dieser Änderungsgeschwindigkeit Schritt halten. Verwendet werden sollte ausschließlich die jeweils aktuelle Auflage. Aktuelle Leitlinien können ebenfalls hilfreich sein. Für die Klausur gilt im Zweifel das, was unterrichtet wurde.

    Rechtsverbindliche Informationen zu Arzneimitteln finden Sie in den „Fachinformationen“ http://www.fachinfo.de. Der Zugang erfolgt aus rechtlichen Gründen über eine Zugangsberechtigung. Für den Zugang reicht, dass Sie sich bei DocCheck in der Version „Basic“ anmelden www.doccheck.com/de/registrationform/profession/105/.

    Wie häufig welche Arzneimittel verwendet werden, berichtet der „Arzneiverordnungsreport“ www.wido.de/arzneiverordungs-rep.html. Bezieht sich ausschließlich auf den ambulanten Sektor und Kassenpatienten. Ergänzt mit fundierten Kommentaren zur Arzneimittelanwendung. Fokussiert gut auf Wesentliches und häufig verwendete Arzneimittel.

    Andreas Ruß, Stefan Endres: Arzneimittel pocket plus
    - In der „plus“-Version für die therapeutische Sichtweise in Q9 tauglich
    Gerd Luippold: Fallbuch Pharmakologie 
    - Gute Ergänzung zum Trainieren der klinisch-therapeutischen Sichtweise
    Björn Lemmer, Kay Brune: Pharmakotherapie Klinische Pharmakologie 
    - Gutes, in Deutschland verbreitetes Lehrbuch, das zu Q9 passt
    Laurence Brunton, John Lazo, Keith Parker: Goodman & Gilman’s, The Pharmacological Basis of Therapeutics 
    - Der Gold-Standard

  • zu Q10, (Prävention und Gesundheitsförderung)
    Klaus Hurrelmann, Theodor Klotz, Jochen Haisch: Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderungzu
  • Innere Medizin
    Gerd Herold: Innere Medizin
    Walter Siegenthaler: Siegenthalers Differentialdiagnose. Innere Krankheiten – vom Symptom zur Diagnose
  • Neurologie
    Das Skript zum Untersuchungskurs (Modul 5.1) sollte parallel zum Modul 6.3 wiederholt werden.
    Bähr, M., Frotscher, M.: Duus’ neurologisch-topische Diagnostik
    - diagnostisch / differentialdiagnostisch orientiertes Lehrbuch – besonders geeignet für das Modul 6.3
    Klaus Poeck, Werner Hacke: Neurologie
    - klassisches, krankheitszentriertes Lehrbuch

  • zu Q13, (Palliativmedizin)
    Eberhard Aulbert, Friedemann Nauck, Lukas Radbruch: Lehrbuch der Palliativmedizin

Organisatorische Hinweise

Seit dem Sommersemester 2011 können Sie neben den Pflichtseminaren und der Polikliniksvorlesung wahlweise an POLEMA (Problem-orientiertes Lernen- elektronische Medien assistiert) teilnehmen und Wahlseminare besuchen oder beides wahrnehmen. Vor Semesterbeginn haben Sie emails mit allen Informationen zur Anmeldung und zur Anmeldefrist über Ihren  email-account der Universität erhalten (mustermann@stud.uni-goettingen.de). Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Modulkoordination.