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Stellenanzeige vom 13.09.2017   zu besetzen ab: 13.09.2017
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Doktoranden (w/m)
mit abgeschlossenem Studium der Biochemie, Biophysik oder Biologie mit Interesse an interdisziplinären Fragestellungen für eine Doktorarbeit zum Thema "Pathogenese von weißem Hautkrebs, Einfluss von neutrophilen Granulozyten und Einsatz von neuartigen Nanomaterialien für Erkennung und Behandlung"
zunächst befristet für 3 Jahre, mit der Hälfte der regulären Arbeitszeit (19,25h/Wo) | Entgelt nach TV-L

Neutrophile Granulozyten gehören zu den wichtigsten Zellen des angeborenen Immunsystems. Während die Aktivierung von Neutrophilen meist der Verteidigung des Organismus dient, trägt eine unkontrollierte oder fehlregulierte Aktivierung von Neutrophilen zu vielen verschiedenen Krankheiten bei. Auch bei bösartigen Tumoren, insbesondere bei deren Metastasierung, spielen Neutrophile eine Rolle. Allerdings ist bisher wenig darüber bekannt, ob Neutrophile an der Initiierung bösartiger Erkrankungen beteiligt sind und ob deren Hemmung therapeutisches Potential hätte.

In der hier ausgeschriebenen Doktorarbeit zum Thema "Pathogenese von weißem Hautkrebs, Einfluss von neutrophilen Granulozyten und Einsatz von neuartigen Nanomaterialien für Erkennung und Behandlung" soll der Einfluss von Neutrophilen auf Tumorzellen sowohl in vitro und eventuell in einem Mausmodell untersucht werden. An dem Modell des Plattenepithelkarzinoms der Haut werden wir z.B. untersuchen, ob Neutrophile die Aggressivität von Tumorzellen steigern oder deren Bereitschaft, in die Apoptose zu gehen, erhöhen. Auch Untersuchungen von Patientenmaterial wird in diese Arbeit mit einfließen. Schließlich werden wir gemeinsam mit dem Institut für Physikalische Chemie (AG Kruß) neuartige Methoden entwickeln, um Tumore im Mikroskop sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt wird hierbei auch auf der Verwendung von Nanomaterialien (z.B. Carbon Nanotubes) als Fluorophore und deren Einsatz für Drug Delivery liegen.

Die hier ausgeschriebene Doktorarbeit ist an dem Grenzgebiet zwischen Immunologie, Medizin, Nanotechnologie und Biophysik angesiedelt, das Projekt wird zum Teil als Kooperation zwischen der Dermatologie der UMG und dem Institut für Physikalische Chemie am Nordcampus durchgeführt. Gesucht wird ein/e motivierte/r und engagierte/r Doktorand/in mit abgeschlossenem Studium der Biologie, Biomedizin, Physik, Biophysik oder Biochemie, der/die sich im Rahmen einer 3-jährigen Doktorarbeit mit einer grundlagenorientierten und sehr interdisziplinären Fragestellung befassen möchte. Voraussetzung für diese Arbeit ist der Spaß daran, sowohl molekularbiologische/immunologische als auch biophysikalische Methoden zu erlernen und beide Felder miteinander zu verknüpfen.

Betreut wird diese Doktorarbeit durch Frau Dr. Luise Erpenbeck der Klinik für Dermatologie, sowie durch Herrn Dr. Sebastian Kruss vom Institut für Physikalische Chemie. In den letzten Jahren haben Dr. Kruß und Dr. Erpenbeck bereits mehrere gemeinsame Projekte zusammen durchgeführt und erfolgreich publiziert- diese Kooperation soll im Rahmen des hier beschriebenen Projektes weiter geführt werden.

Wir bieten die Chance zur Mitarbeit an einem spannenden, überaus vielseitigen und sehr innovativem immunologischen/biophysikalischen Forschungsgebiet, zwei modern ausgestattete Labore und ein sehr angenehmes Arbeitsklima mit einem aufgeschlossenen, freundlichen Forschungsteam.

Bewerbungen sind in elektronischer Form an Frau Dr. Erpenbeck und Herrn Dr. Kruß sowie an Herrn Prof. Michael P. Schön, den Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, zu richten.

Frau Dr. med. Luise Erpenbeck
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
luise.erpenbeck@med.uni-goettingen.de
Tel. 0551-39-6401

Herr Dr. rer. nat. Sebastian Kruß
Institut für Physikalische Chemie
Georg-August-Universität Göttingen
Tammanstraße 8, 37077 Göttingen
skruss@uni-goettingen.de
Tel. 0551/39-20936

Herr Prof. Dr. Michael P. Schön
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
michael.schoen@med.uni-goettingen.de
Tel. 0551/39-6401

Die Universitätsmedizin Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Männer unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Männeranteils an und fordert daher qualifizierte Männer ausdrücklich zur Bewerbung auf. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Menschen sieht sich die Universitätsmedizin Göttingen in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Personen nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten Sie, eine Behinderung/Gleichstellung zur Wahrung der Interessen möglichst bereits in das Bewerbungsschreiben aufzunehmen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 21.10.2017 an:

Universitätsmedizin Göttingen
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Frau Dr. med. Luise Erpenbeck
Gruppenleiterin
37099 Göttingen
Tel.: 0551/39-20936
E-Mail: luise.erpenbeck@med.uni-goettingen.de
Web: http://www.dermatologie.med.uni-goettingen.de/
Ansprechpartner/-in:
Frau Dr. med. Luise Erpenbeck, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen, luise.erpenbeck@med.uni-goettingen.de, Tel. 0551-39/6401 Herr Dr. rer. nat. Sebastian Kruß, Institut für Physikalische Chemie, Georg-August-Universität Göttingen, Tammanstraße 8, 37077 Göttingen, skruss@uni-goettingen.de, Tel. 0551/39-20936 Herr Prof. Dr. Michael P. Schön, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen, michael.schoen@med.uni-goettingen.de, Tel. 0551/39-6401.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ausschließlich per E-Mail im PDF-Format ein.

Fahrt- und Bewerbungskosten können nicht erstattet oder übernommen werden.

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