MOMENTE

Gerettet!

Notfallübung

8:16 Uhr, Montagmorgen: Notruf an die Berufsfeuerwachen: „Sturz einer Person aus großer Höhe“. So die Ausgangslage für eine nicht angekündigte Notfallübung der Göttinger Berufsfeuerwehren und der Werkfeuerwehr der Universitätsklinik Göttingen. Ein verletzter Bauarbeiter liegt am Boden des 13 Meter tiefen Zugangsschachtes für den großen Entwässerungskanal am Universitätsklinikum Göttingen.

Zwei Minuten später sind die ersten Notärzte vor Ort, um 8:22 Uhr fand die Erstversorgung des Verletzten am Grund des Zugangsschachtes statt, um 8:34 Uhr war der Patient dort gut versorgt. Um 8:43 Uhr war der Verletzte über eine Trage mit der Drehleiter aus der schwer zugänglichen Baugrube geborgen und wurde in den bereítstehenden Rettungswagen umgesetzt. Insgesamt dauerte die Notfallübung 27 Minuten. Beteiligt waren acht Fahrzeuge sowie 30 Personen der Berufs- und Werkfeuerwehr sowie des Rettungsdienstes.

Die Übung hatte einen ernsten Hintergrund: „Wir werden hier am Uniklinikum weitere Großbaustellen haben. Da ist es notwendig und sinnvoll, wenn wir schon heute unter diesen schwierigen Bedingungen wie der Tiefe eines Bauschachtes solche Notfallübungen durchführen können“, sagt der Übungsleiter und Organisator der Notfallübung Thomas Barke, stellvertretender Zugführer an der Feuerwache am Klinikum.