Wissenswertes

Dorothea Schlözer-Programm

Welche Perspektiven habe ich nach meiner Promotion? Welche Kriterien sprechen für eine universitäre oder außeruniversitäre Karriere? Wie verhalte ich mich in Konkurrenzsituationen - und wie lässt sich eine Familie mit einer wissenschaftlichen oder außeruniversitären Laufbahn vereinbaren?

Das Dorothea Schlözer-Programm wird vom zentralen Gleichstellungsbüro der Georg-August-Universität koordiniert und bündelt unter seinem Dach Karrierefördermaßnahmen für verschiedene Zielgruppen. Die UMG beteiligt sich mit Mitteln aus dem Professorinnenprogramm II am Dorothea Schlözer-Programm.

Dorothea Schlözer-Postdoktorandinnenprogramm

Dorothea Schlözer-Qualifizierungsprogramm

Dorothea Schlözer-Mentoringprogramm

 

Heidenreich von Siebold-Programm

Das Heidenreich von Siebold-Programm greift dort, wo für viele Frauen der Karriereknick beginnt: In der Phase der Qualifizierung zur Hochschullehrerin. Wissenschaftlerinnen werden während ihrer Habilitation unterstützt und können eine Förderung für Personal-, Sach- und Investitionsmittel beantragen. Der Förderzeitraum beträgt bis zu zwei Jahre. Eine vorübergehende Freistellung von der Krankenversorgung ist ebenfalls möglich.

Die Ausschreibung erfolgt einmal im Jahr und die Begutachtung der Anträge erfolgt durch die Forschungskommission.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:

Heidenreich von Siebold-Programm

 

Karrieresprechstunde durch MedF3

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit von MedF3 steht das Ziel, Führungskompetenzen von Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen zu stärken, die Karrieremöglichkeiten für Frauen in der Medizin transparenter zu machen und jüngere Kolleginnen in ihrem Streben nach beruflichem Aufstieg zu unterstützen.

Frauen in der Medizin sind in Führungspositionen im klinischen und wissenschaftlichen Feld immer noch unterrepräsentiert, obwohl inzwischen mindestens die Hälfte der Medizinstudierenden weiblich ist. Es gibt vielfältige Gründe dafür, warum qualifizierte Frauen ihre Karrierewege vorzeitig verlassen. Dies kann zum einen strukturelle Gründe innerhalb der Organisation haben, aber auch fehlende Kontakte zu anderen Frauen in Führungspositionen, Vereinbarkeitsproblematiken oder der Zweifel an den eigenen Fähigkeiten.

Studentinnen, Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen bietet MedF3 die Möglichkeit eines individuellen Beratungsgesprächs oder einer gezielten Intervision mit erfahrenen Kolleginnen aus unserer Gruppe.

Um Voranmeldung unter medf3@med.uni-goettingen.de wird gebeten.

 

Unterstützung für Wissenschaftlerinnen mit Kind

An der UMG beschäftigte Wissenschaftlerinnen, die während Schwangerschaft, Mutterschutz oder Stillzeit ihrer experimentellen Arbeit temporär nicht nachgehen können, haben die Möglichkeit, eine Laborassistenz zu beschäftigen. Das Gleichstellungsbüro übernimmt die Kosten bis zu einer Höhe von 2.500 Euro pro Antrag.

Weiterführende Informationen und das Antragsformular finden Sie am Ende dieser Seite.

 

PROFessur

An vielen Fachhochschulen im Bundesgebiet findet in den nächsten Jahren ein einschneidender Generationswechsel statt, dies kann eine neue berufliche Chance für qualifizierte Frauen aus dem naturwissenschaftlichen und / oder medizinischen Bereich sein.

Die Landeskonferenz der niedersächsischen Hochschul-Frauenbeauftragten (LNHF) hat deshalb das Projekt PROFessur  initiiert, koordiniert wird es vom Gleichstellungbüro der Hochschule Hannover.

Bewerberinnen auf eine FH-Professur müssen folgende Qualifikationen erfüllen:

Ansprechpartnerinnen sind Frau Christine Deja und Kornelia Kossatz, Mitarbeiterinnen im Gleichstellungsbüro der Hochschule Hannover, Tel.: 0511 – 9296-2141 oder 9296-2139 , E-Mail-Adresse: professur@hs-hannover.de

oder Ruth Sandforth, Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Göttingen.

Wenn Sie sich von einer FH-Professorin fachlich beraten lassen möchten, finden Sie eine Liste mit Professorinnen hier.

 

Hilfe bei der Suche nach einem passenden Stipendium oder einer außeruniversitären Förderung

Wir unterstützen Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen bei der Suche nach einem passenden Stipendium oder einer außeruniversitären Förderung und beraten Sie hinsichtlich der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten.

Ansprechpartnerin ist Ruth Sandforth, Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Göttingen.

 

Wissenschaftlerinnen-Datenbanken und Netzwerke

AcademiaNet: AcademiaNet ist eine Datenbank mit Profilen exzellenter Forscherinnen aus allen Fachdisziplinen. Frauen sind in wissenschaftlichen Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Nur 21% der höchstdotierten Professuren sind EU-weit weiblich besetzt; in einigen Ländern, z.B. in Deutschland, ist der Anteil sogar noch geringer (18%). Ähnliche Zahlen gelten für wichtige Gremien und Kommissionen, die über Forschungspreise, Berufungen und Fördergelder entscheiden. Die Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft haben deshalb AcademiaNet ins Leben gerufen.

Deutscher Ärztinnenbund:  Der Deutsche Ärztinnenbund e.V. (DÄB) ist ein Netzwerk von Ärztinnen und Zahnärztinnen aller Fachrichtungen und Tätigkeitsfelder. Die Mitglieder setzen sich für Rahmenbedingungen im Arztberuf ein, bei denen sich Beruf und Privatleben für Frauen und Männer in einer ausgewogenen Balance befinden. Der Ärztinnenbund bildet ein Forum für Gedankenaustausch, Vernetzung und Diskussion unter Ärztinnen und in der Gesundheitspolitik und unterstützt Ärztinnen in der Berufs- und Karriereplanung. Darüber hinaus unterstützt er junge Ärztinnen bei der Durchsetzung ihrer Forderungen und Ansprüche in der Weiterbildung.

Deutscher Akademikerinnenbund: Der Deutsche Akademikerinnenbund ist die führende deutsche Akademikerinnenorganisation von Frauen für Frauen und  international vernetzt. Er setzt sich ein für Frauenförderung, Gleichberechtigung in Familie, Beruf, Politik und Wissenschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Frauen in MINT-Berufen. Dazu gehören auch Mentorings für junge Studentinnen und Berufsanfängerinnen, die Förderung von Frauen für Führungspositionen, die Unterstützung von Studentinnen und Doktorandinnen durch erfahrene Frauen verschiedenster Berufsgruppen und  die Förderung wissenschaftlicher Arbeit von Frauen und über Frauen.

EPWS - European Platform of Women Scientists: Die European Platform of Women Scientists hat ihren Sitz in Brüssel und unterstützt die Arbeit nationaler, regionaler und internationaler Netzwerke für Wissenschaftlerinnen, indem sie gewissermaßen ein Netzwerk von Netzwerken bildet. Gleichzeitig leistet sie politische Arbeit auf europäischer Ebene und fordert Wissenschaftlerinnen zur aktiven Teilhabe an politischen Diskursen auf.

FemConsult: Die Wissenschaftlerinnen-Datenbank FemConsult macht das vorhandene Potenzial an qualifizierten Wissenschaftlerinnen, d.h. Professorinnen, Privatdozentinnen und promovierten Wissenschaftlerinnen sichtbar. Sie dient der Erhöhung des Frauenanteils bei der Neubesetzung von (Junior)-Professuren und Führungspositionen in Wissenschaft und Forschung. In FemConsult können sich Professorinnen, Privatdozentinnen und promovierte Wissenschaftlerinnen eintragen.

WILS Database of Women in Science: WILS ist eine Datenbank für Wissenschaftlerinnen in den Lebenswissenschaften. Die Datenbank richtet sich an Wissenschaftlerinnen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, politische Institutionen, Tagungsorganisatorinnen und Herausgeberinnen von Zeitschriften, um die Suche nach geeigneten, qualifizierten Wissenschaftlerinnen zu unterstützen: als Kandidatinnen für Professuren und andere Positionen, als Sprecherinnen auf Konferenzen, als Beraterinnen oder Gutachterinnen.

 

 

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Antrag Assistenz experimentelles Arbeiten
Bitte beachten Sie die u.a. Informationen zum Antrag
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