Karrieretipps
Karrieretraining
In Kooperation mit der Freiburger Ärzte Consulting bietet das Frauen- und Gleichstellungsbüro ein Karrieretraining für Frauen mit Führungsaufgaben an. Das ursprünglich für Ärztinnen konzipierte Angebot wurde erweitert, um auch im nicht ärztlichen Bereich tätigen weiblichen Führungskräften die Teilnahme zu ermöglichen. Denn generell sind im Gesundheitswesen deutlich weniger Führungspositionen mit Frauen als mit Männern besetzt. Das Seminar eignet sich darüber hinaus auch für diejenigen, die in näherer Zukunft Führungsaufgaben übernehmen werden. Die Referentinnen des Karrieretrainings sind Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk (Leiterin des Studiengangs "Health and Society - International Gender Studies Berlin") und Dr. phil. Ulrike Ley (Coach und systemische Beraterin).
Heidenreich von Siebold-Programm
Das Heidenreich von Siebold-Programm greift dort, wo für viele Frauen der Karriereknick beginnt: In der Phase der Qualifizierung zur Hochschullehrerin. Wissenschaftlerinnen werden während ihrer Habilitation unterstützt und können eine Förderung für Personal-, Sach- und Investitionsmittel beantragen. Der Förderzeitraum beträgt bis zu zwei Jahre. Eine vorübergehende Freistellung von der Krankenversorgung ist ebenfalls möglich.Das Programm ist nach Marianne Theodore Charlotte Heidenreich von Siebold (1788-1859), der ersten deutschen Frauenärztin, benannt. Die Universitätsmedizin Göttingen stellt jährlich finanzielle Mittel für das Heidenreich von Siebold-Programm zur Verfügung.
Mentoring
Seit 2002 gibt es an der Universitätsmedizin Göttingen ein Mentoring-Projekt. Bislang haben 120 Wissenschaftlerinnen daran teilgenommen. Mentoring ist ein Instrument der Personalentwicklung. Es unterstützt Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Planung und Gestaltung ihrer Karriere. Flankierend wird ein Trainingsprogramm angeboten.
Karrieresprechstunde
Auch in der Medizin sind Frauen in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Während Frauen und Männer im Studium noch etwa gleich stark vertreten sind, gehen der Medizin auf den folgenden Stufen der Karriereleiter viele hoch qualifizierte Frauen verloren. Die Gründe hierfür sind vielfältig und zu einem Großteil struktureller Natur. Fachliche und persönliche Qualifikationen alleine reichen oft nicht aus, um als Frau in der Medizin Karriere zu machen. Hier setzt die Karrieresprechstunde des Vereins medf3 an. Medf3 begleitet Frauen auf ihrem Karriereweg, gibt strategische Tipps, stärkt Frauen im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten und bietet die Möglichkeit einer intensiven und zielgerichteten Vernetzung.
Zeit: nach Vereinbarung
Ort: 0 B1 217; Foyer, Haupteingang Klinikum
Um Voranmeldung unter medf3@med.uni-goettingen.de wird gebeten.
Stipendien für Studierende
An der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen können sich Studierende ab sofort für die Aufnahme in ein Stipendienprogramm bewerben. Das Stipendienprogramm sieht drei Fördermöglichkeiten vor:
- Die Förderung von Forschungsaufenthalten im In- und Ausland mit der Zielsetzung der Promotion.
- Die Förderung von praktischen Tätigkeiten (Famulaturen und PJ) im In- und Ausland.
- Die Förderung von Weiterbildungen zur Erlangung didaktischer und fachlicher Kenntnisse, um als studentische/r Tutor/in arbeiten zu können.
Die Anträge sind jeweils zum 15. Juni für eine Förderung ab dem Wintersemester und zum 15. Dezember für eine Förderung ab dem Sommersemester zu stellen. Genauere Informationen erteilt der GB Lehre.
Wissenschaftlerinnen-Datenbanken
FemConsult: Die Wissenschaftlerinnen-Datenbank FemConsult macht das vorhandene Potenzial an qualifizierten Wissenschaftlerinnen, d.h. Professorinnen, Privatdozentinnen und promovierten Wissenschaftlerinnen sichtbar. Sie dient der Erhöhung des Frauenanteils bei der Neubesetzung von (Junior)-Professuren und Führungspositionen in Wissenschaft und Forschung. In Fem-Consult können sich Professorinnen, Privatdozentinnen und promovierte Wissenschaftlerinnen eintragen.
EPWS - European Platform of Women Scientists: Die European Platform of Women Scientists hat ihren Sitz in Brüssel und unterstützt die Arbeit nationaler, regionaler und internationaler Netzwerke für Wissenschaftlerinnen, indem sie gewissermaßen ein Netzwerk von Netzwerken bildet. Gleichzeitig leistet sie politische Arbeit auf europäischer Ebene und fordert Wissenschaftlerinnen zur aktiven Teilhabe an politischen Diskursen auf.
DAWN - Datenbank Niedersächsischer Wissneschaftlerinnen: DAWN, die Datenbank Niedersächsischer Wissenschaftlerinnen, ist eine Webseite, auf der sich Nachwuchswissenschaftlerinnen aus Niedersachsen präsentieren.

