ROCK-ALS: Eine Studie schenkt Hoffnung

In Deutschland sind zwischen 4.000 und 6.000 Menschen an der "Amyotrophen Lateralsklerose" (ALS) erkrankt. Die ALS ist eine Erkrankung des Nervensystems, die innerhalb kurzer Zeit zum Tod führt. Bisherige Therapien sind unzureichend wirksam. Bei der unheilbaren Nervenerkrankung kommt es zu fortschreitenden Muskellähmungen. Im Verlauf der Erkrankung fällt es den Betroffenen immer schwerer zu schlucken, zu sprechen, zu atmen und sich zu bewegen. Die häufigste Todesursache ist Atemlähmung.
 

An der Universitätsmedizin Göttingen werden pro Jahr zwischen 50 und 100 Patienten behandelt, die unter dieser Krankheit leiden. In der Klinik für Neurologie der UMG ist man nun bei der Behandlung dieser leidvollen Erkrankung einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die internationale Rock-ALS-Studie wird ab 2018 unter Leitung von Professor Lingor, Leiter der Spezialambulanzen für Bewegungsstörungen und ALS an der UMG, untersuchen, ob der vielversprechende Wirkstoff Fasudil sicher und verträglich ist und ob er den Verlauf der ALS-Erkrankung verlangsamt.

Die Studie wird insgesamt 102 Patienten in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA einschließen. In Deutschland wird die ROCK-ALS-Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die vom BMBF zur Verfügung gestellten Mittel decken alle Prozeduren der klinischen Prüfung ab, jedoch nicht die Kosten für die Anreise und Unterbringung der Studienpatienten, wenn sie nicht am Ort des Studienzentrums wohnen. Die an ALS erkrankten Patienten erhalten im Rahmen der Studie an 20 Tagen in der Klinik zweimal täglich das zu testende Medikament. Pro Tag werden rund 50 EUR benötigt, um den Transport oder die Unterbringung der Patienten zu ermöglichen, d.h. für die Therapiedauer etwa 1000 EUR pro Patient. Wir möchten, dass die Teilnahme an dieser Studie für alle ALS-Patienten möglich ist, unabhängig von deren finanziellen Möglichkeiten. Um das ermöglichen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe!

Mit Hilfe von Biomarkeranalysen kann darüber hinaus festgestellt werden, ob bestimmte Subgruppen der ALS-Patienten besonders gut auf die Behandlung ansprechen. Diese Untersuchungen sind für Therapieentwicklung sehr wichtig aber auch kostenintensiv und gehen über das Budget der klinischen Studie hinaus.

Ihre Spende ist für dieses einmalige und hoffnungsspende Projekt von großer Bedeutung.
Daher unsere Bitte: Unterstützen Sie die Rock-ALS-Studie und helfen Sie uns, diese furchtbare Erkrankung behandelbar zu machen!

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Universitätsmedizin Göttingen
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Verwendungszweck: ROCK-ALS-Studie

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Ansprechpartner
Fr. Schreiber
Gabriele Schreiber
Geschäftsstelle Stiftung - Bereichsleitung Fundraising
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0551-39-132 78
Telefax:
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E-Mail:
gabriele.schreiber@med.uni-goettingen.de
Ort:
Robert-Koch-Str. 42, 37075 Göttingen
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