Vereinbarkeitspreis

Idee und Ziele

Der "Vereinbarkeitspreis UMG" ist eine Auszeichnung für Führungspersonen, die Arbeitsbedingungen in ihrem Team so gestalten, dass die Beschäftigten Beruf und Familienleben gut miteinander vereinbaren können. Das Engagement der Führungskraft wird wertgeschätzt und es werden gute Praxisbeispiele hervorgehoben. Der Vereinbarkeitspreis wird jährlich ausgeschrieben und ist mit 1.000,- Euro dotiert.

Nominierung

Beschäftigte der UMG können Vorgesetzte nominieren, die sie hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gezielt unterstützen.

Auswahl

Eine Jury (bestehend aus Mitgliedern der Gleichstellungskommission) entscheidet über die Preisträgerin oder den Preisträger. Hierfür werden die Angaben aus dem eingereichten Formular zur Nominierung herangezogen.

Ehrung Preisträger*in und Verwendung des Preisgeldes

Der Preis wird durch den Vorstand verliehen. Die Aktivitäten der Preisträgerin oder des Preisträgers zur Unterstützung von Vereinbarkeit werden auf der Homepage des Gleichstellungsbüros vorgestellt. Das Preisgeld soll in der Einrichtung der Preisträgerin oder des Preisträgers für den Ausbau familienfreundlicher Angebote verwendet werden.

Preisträgerin des Jahres 2017: Petra Hußmann

Am 14. Dezember 2017 wurde Petra Hußmann, Stationsleitung der Stationen 1021 und 1022 im Pflegedienst der UMG, für ihr Engagement zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit mit dem „Vereinbarkeitspreis UMG“ des Jahres 2017 ausgezeichnet. Übergeben wurde der Preis durch Herrn Prof. Dr. Heyo Kroemer, Dekan und Vorstandssprecher der UMG.

Frau Hußmann verschafft den Angehörigen ihres Teams trotz der besonderen Arbeitsanforderungen im Bereich Pflege ein hohes Maß an Vereinbarkeit. Sie berücksichtigt konsequent familiäre Verpflichtungen durch gezielte Absprachen bei der Dienstplangestaltung. So stimmt die Stationsleiterin mit ihrem Team kurzfristige Dienstplanänderungen (z.B. Dienstbeginn und -ende) ab, wenn familienbedingte Notwendigkeiten vorliegen. Familienverantwortung wird auch bei der Planung von Weiterbildungen durchgängig berücksichtigt. Die Situation Alleinerziehender beachtet die Stationsleitung besonders. Indem Frau Hußmann eine Führungskultur vorlebt, die eine familienfreundliche Arbeitsorganisation ermöglicht, fördert sie den Teamgeist auf den von ihr geleiteten Stationen: Bei nicht vorhersehbaren privaten Situationen, z.B. bei Erkrankung eines Kindes, kümmert sich Frau Hußmann durch Umorganisation des Dienstplanes darum, dass sich Teammitglieder kurzfristig gegenseitig vertreten können. Frau Hußmann steigert durch ihr Engagement zur Verbesserung der Vereinbarkeit die Arbeitszufriedenheit des gesamten Teams.

Für den Vereinbarkeitspreis des Jahres 2017 wurden 13 Personen nominiert; darunter:

Preisträger des Jahres 2016: Prof. Thomas Paul

In der Klinik von Prof. Paul, Leiter der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, herrscht eine familienfreundliche Arbeitsatmosphäre. Seine Mitarbeitenden profitieren in Phasen, in denen sie intensiv in familiäre Aufgaben eingebunden sind, von zeitlicher Flexibilität. Bei Bedarf ist auf unkomplizierte Weise die Reduzierung der Arbeitszeit sowie die Nutzung verschiedener Arbeitszeitmodelle und von Telearbeit möglich. Die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dementsprechend verteilt und angepasst. So trägt das gesamte Team zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Während der Facharztausbildung wird eine ausgewogene Rotation durch die verschiedenen Bereiche organisiert, um zeitgerecht die Facharztreife erlangen zu können. Prof. Paul ermöglicht durch diese Maßnahmen planbare Karriereverläufe und sichere Arbeitsbedingungen. Sein Engagement kommt so unmittelbar der Karriereentwicklung von Frauen zugute: in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin sind fünf der neun Oberarztstellen mit Oberärztinnen besetzt.

Für den Vereinbarkeitspreis des Jahres 2016 wurden 15 Personen nominiert; darunter u.a.: