Presseinformationen

Presseinformation Nr. 072 vom 18. Juni 2018

Zur Ethik der Demenzvorhersage: Podiumsdiskussion Samstag, dem 23. Juni, ab 11:00 Uhr

Niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann und weitere Expertinnen und Experten diskutieren über ethische, rechtliche und soziale Folgen der Demenzrisikovorhersage anhand von Biomarkern. EINLADUNG zum PODIUMSGESPRÄCH MIT ÖFFENTLICHER DISKUSSION:


(umg) Rund 30 Expertinnen und Experten aus Deutschland treffen sich am Freitag, dem 22. Juni, und Samstag, dem 23. Juni 2018, zu einer Stakeholder-Konferenz in Göttingen. Sie diskutieren über Chancen und Risiken der neuen Biomarker-Technologie für eine Risikovorhersage von Demenzerkrankungen. Im Vorfeld der Tagung haben sich bundesweit 30 Stakeholder betroffener Organisationen und Institutionen mit einer schriftlichen Stellungnahme beteiligt (Teilnehmerliste unter: www.praediadem.de). Aus diesen Stellungnahmen erarbeiten diese Stakeholder bei ihrer Tagung in der Historischen Sternwarte in der Geismar Landstraße 11 in Göttingen aufeinander abgestimmte Empfehlungen zum Umgang mit dieser neuen Technologie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Diskursprojekt „Entscheidungskonflikt prädiktive Demenz-Diagnostik: Diskursverfahren zu Beratungs- und Ethikkompetenzen mit Stakeholdern und Studierenden“ (Prä-Diadem) mit einer Summe von 250.000 Euro. Das Projekt hat eine Laufzeit von 24 Monaten und startete am 1. Oktober 2017. Seit April 2018 läuft im Rahmen des Projektes auch eine Diskussion über das Thema Demenzvorhersage im Internet: www.facebook.de/demenzvorhersage.

Veranstalter der Konferenz sind das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das IEGUS – Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Berlin.

Die Ergebnisse der Konferenz werden direkt nach der Tagung am Samstag, dem 23. Juni, ab 11:00 Uhr im „Grünen Saal“ in der Historischen Sternwarte durch den Co-Projektleiter Dr. Scott Stock Gissendanner, IEGUS – Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft, öffentlich präsentiert.

Unmittelbar nach der Präsentation werden die Ergebnisse bei einem öffentlichen Podiumsgespräch, ebenfalls im „Grünen Saal“ in der Historischen Sternwarte, diskutiert. An dem Gespräch nehmen teil: die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, der Chefarzt der Alexianer Klinik für Gerontopsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik Krefeld, Prof. Dr. Ralf Ihl, und die Co-Projektleiterin Prof. Dr. Silke Schicktanz vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der UMG sowie eine von den Stakeholdern selbst ernannte Vertretung. Die Diskussion wird vom Vorstand des Projektbeirats Dr. Jürgen Gohde, Sprecher des Projektbeirats im Diskursverfahren „Prä-Diadem“, moderiert. Vor der Ergebnispräsentation begrüßt die Präsidentin der Georg-August-Universität, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, die Tagungsteilnehmer und die Gäste. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ergebnisvorstellung und Podiumsdiskussion zu verfolgen und sich an der Debatte zu beteiligen.

Weitere Informationen unter: www.praediadem.de
Interviews mit der Projektleitung oder anwesenden Stakeholdern werden gerne vor oder nach der Podiumsdiskussion vermittelt. Ansprechpartner sind:

Dr. Scott Stock Gissendanner, Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Berlin/Bochum: Telefon 0160 / 7150255; E-Mail: gissendanner@iegus.eu
Prof. Dr. Silke Schicktanz, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, UMG: Telefon 0179 / 1478961; E-Mail: silke.schicktanz@medizin.uni-goettingen.de

Weitere Informationen:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
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Stefan Weller, Telefon 0551 / 39-9959
Robert-Koch-Str. 42, 37075 Göttingen
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