Presseinformationen

Presseinformation Nr. 053 vom 04. Mai 2018

Großklinikum im Großeinsatz für Plüsch-Patienten

Rund 640 Plüschtiereltern lassen ihre Freunde von rund 100 Teddydocs behandeln. Teddybär Krankenhaus an der UMG zieht Bilanz.


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Der Teddy ist geheilt. Foto:umg/spförtner


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Die Organisatoren: Frederike Weber (ganz links), Hannah Neuenhofer (2. v.l.) und Christoph Gerdes (rechts) mit Schirmherr Prof. Thomas Paul, Direktor Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin UMG (Mitte). Foto: umg/spförtner


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Teddybär Krankenhaus: Frerike Janßen untersucht mit Yussef seinen Hasen. Foto: umg/spförtner


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Im OP des Teddybär Krankenhauses: Christoph Zech verarztet mit Jakob den Kuschelbär Flumbi. Foto: umg/spförtner


(umg) Zum 15ten Mal öffnete das Göttinger Teddybär Krankenhaus seine Türen in der Osthalle der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Rund 100 Medizin- und Zahnmedizinstudierende untersuchten und behandelten an zwei Tagen etwa 640 Plüschtiere, Holzpuppen, Einhörner und Teddys in allen Farben und Formen. Vollbelegung wie im wirklichen Leben der Universitätsmedizin. Die kleine Freunde lagen auf den Untersuchungstischen, im Zahnbehandlungsstuhl oder auf dem OP-Tisch. Davon gab es gleich zwei „OP-Säle“ auf der Bühne in der Osthalle. Sonst wäre der Andrang nicht zu bewältigen gewesen. Die Medizinstudierenden haben dieses Jahr neue Bereiche eingerichtet: das Impfen, die Blutabnahme und ein Labor. Wartezeiten bei der Aufnahme wurden geduldig von den Kuscheltiereltern in Kauf genommen. Zur Belohnung gab es in der Teddy-Zahnklinik für jedes Kind und Kuscheltier eine „Tapferkeitsurkunde“.

Am zweiten Tag war selbst um 17:00 Uhr noch viel Betrieb im Behandlungsbereich der Osthalle des Universitätsklinikums Göttingen, die Sprechstunde konnte noch nicht geschlossen werden. Nach zwei Tagen Großeinsatz ziehen die Macher und Medizinstudierenden des Teddybär Krankenhauses ihre Bilanz: „Das Teddybär Krankenhaus war ein großer Erfolg. Es hat uns allen Teddydocs wieder viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir im nächsten Jahr wieder die Tore der Klinik öffnen“, sagt Mitorganisatorin Hannah Neuenhofer. Besucht haben das Teddybär Krankenhaus viele angemeldete Gruppen aus Kindergärten und Kindertagesstätten, auch etliche Puppeneltern waren mit ihren kranken Kuscheltieren gekommen.

Als Schirmherr des Teddybär Krankenhauses kam Prof. Dr. Thomas Paul, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der UMG, zur Chefvisite in die Osthalle und besuchte zusammen mit den Organisatoren einzelne Behandlungsstationen. „Das Teddybär Krankenhaus will Angst nehmen und Vertrauen aufbauen“, sagt Thomas Paul zum Zweck des Teddybär Krankenhauses. „Hier wird der natürliche Umgang mit Ärzten und Pflegepersonal in einer Klinik vermittelt. Das ist hier wie im richtigen Leben einer Poliklinik. Ich freue mich über das Engagement der Studierenden und bin gerne Schirmherr für das Teddybär Krankenhaus“, so Paul.

Vor der Osthalle zeigte der Johanniter Rettungsdienst den kleinen Puppen- und Kuscheltiereltern den Rettungswagen und erklärte Funktionen und Aufgaben des Notarzteinsatzes. Und auch der Rettungshubschrauber „Christoph 44“ und seine Crew standen für den Einsatz im Kuscheltiernotfall bereit.

 

DAS TEDDYBÄR KRANKENHAUS
Das „Teddybär Krankenhaus“ ist ein Projekt der Medizinstudierenden an der Universitätsmedizin Göttingen und wird von der Fachschaft Medizin unterstützt. Es soll Kindern den Umgang mit Krankheit und den Kontakt mit Ärzten spielerisch näher bringen, erleichtern und Ängste abbauen helfen.
 

WEITERE INFORMATIONEN
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Organisation Teddybär Krankenhaus
teddybaer.krankenhaus@gmx.de

Hannah Neuenhofer
Mobil 0151 / 65194373
hannah.neuenhofer@yahoo.com

Frederike Weber
Mobil 0151 / 54859913
Frederike_Weber@gmx.de

Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Unternehmenskommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Weller, Telefon 0551 / 39-9959
Robert-Koch-Str. 42, 37075 Göttingen
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