Presseinformationen

Presseinformation Nr. 050 vom 26. April 2018

Medizin erleben: Zukunftstag an der UMG

Rekord: 190 Schülerinnen und Schüler lernen beim Zukunftstag Berufe des Universitätsklinikums Göttingen kennen.


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Pflegedienst: Karina Kirchhoff, stellv. Pflegedienst
leitung Pädiatrie erklärt Diana (10) und Mathea (11) die Frühchenversorgung. Foto: umg/spförtner


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Klinik für Zahnärztliche Prothetik: Bent (10 Jahre), Zahntechniker Jörg Teichmann. Foto: umg/spförtner


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UMG-Biobank (v.l.): Dr. Mareike
Derks,Valeria, Marten und Tom.
Foto: umg/spförtner


(umg) Was passiert in der Zahnärztlichen Prothetik? Was ist eine klinische Studie? Wozu braucht die UMG die Medizinische Statistik? Was ist ein Zythoabstrich in der Pathologie? Wozu ist eine Bio-Bank wichtig? Was alles macht der Pflegedienst? Mit einer Rekordanmeldung von über 190 Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis zehn beteiligte sich die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) am bundesweiten Zukunftstag, am Donnerstag, dem 26. April 2018. 28 Kliniken und Einrichtungen zeigten Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Der Pflegedienst der UMG hatte wieder ein umfangreiches Programm mit Mitmachaktionen rund um die Berufe in der Krankenpflege organisiert.

„Ich freue mich, dass der Zukunftstag bei den Mädchen und Jungen so gut angenommen wurde. Der Zukunftstag ist ein erster, sich jährlich wiederholender Fixpunkt für eine spätere Berufsorientierung. Mädchen und Jungen bekommen hier Eindrücke für Berufe aus Gesundheit, Pflege und Soziales und erkunden techni­sche, naturwissenschaftliche, handwerkliche oder IT-Berufe“, sagt Anja Lipschik, Gleichstellungsbeauftragte der UMG. „Unser Ziel ist es für eine Berufswahl zu motivieren, die individuellen Talenten entspricht. Ausdrücklich danken möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der 28 Abteilungen der UMG, die sich heute mit großem Engagement, trotz des engen Arbeitstaktes in einem Universitäts­klinikum, die Zeit genommen haben, um den Kindern und Jugendlichen ihre Arbeit vorzustellen“, so Lipschik.

In der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik wurden zuerst die Zähne der Schülerinnen und Schüler eingefärbt, um zu sehen, ob sie diese auch gut gepflegt hatten. Dann konnten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig Abdrucke ihrer Zähne nehmen und diese ausgießen. Zudem konnten die Kinder im Phantomraum der Zahnklinik das Bohren an Zahnmodellen üben und im Lehrzentrum der Zahnmedizin, dem SINUZ, an hochmodernen digitalen Lehr-Simulatoren trainieren.

Im Institut für Medizinische Statistik lernten die Schülerinnen und Schüler die Rolle der Statistik anhand verschiedener unkonventioneller Beispiele kennen: eine Studie zu einer Augenerkrankung bei Frühgeborenen, eine Untersuchung der Schädlichkeit von Fingerknacken und anderes. Mit den Schülerinnen und Schülern wurde eine eigene „Studie“ durchgeführt und ausgewertet.

Im Institut für Pathologie hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, an der Ärztefrühbesprechung teilzunehmen. So bekamen sie einen Einblick in den Tagesablauf der Pathologen. In den Laboren und im Ausschneideraum konnten sie selbst Hand anlegen, einen Zytoabstrich machen und unter dem Mikroskop begutachten.

Der Pflegedienst der UMG machte den zirka 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Osthalle ein umfassendes Angebote: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes zeigten an sechs unterschiedlichen Stationen, wie z.B. das Operieren und Instrumentieren, das Betten und Lagern, die Kinderpflege, die Reanimation und die Aroma-Therapie funktionieren. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler selber mitmachen und üben.

Das Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der UMG zeigte seinen Teilnehmern am Zukunftstag, wie ein Tag im Labor aussieht, „Chemie, und was uns riechen lässt“. So konnten Blutspuren durch ultraviolettes Licht nachgewiesen werden und damit erklärt werden, was „Chemilumineszenz“ ist.

Die UMG Biobank zeigte den Kindern, weshalb Biomaterialien und dazugehörige Daten nach höchsten Qualitätsstandards über viele Jahre aufgehoben werden. Außerdem erklärten sie den Aufbau des hochmodernen Lagerroboters, boten Einblicke in die Laborpraxis und machten mit ihnen eine Proben-Schnitzeljagd.

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Göttingen
Anja Lipschik, Telefon 0551 / 39-39-69785
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
Anja.lipschik@med.uni-goettingen.de
gleichstellungsbuero@med.uni-goettingen.de

Unternehmenskommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Weller, Telefon 0551 / 39-9959
Robert-Koch-Str. 42, 37075 Göttingen
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