Presseinformationen

Presseinformation Nr. 075 vom 17. Mai 2017

Gesetz zur Einrichtung eines Sondervermögens beschlos­sen. UMG erhält 300 Millionen Euro als ersten Schritt.

Niedersächsischer Landtag beschließt Einrichtung eines Sondervermögens für Erneuerung von UMG und MHH. UMG-Vorstand begrüßt Planungsperspektive als großen Schritt für moderne, innovative universitäre Medizin.


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Sondervermögen des Landes Niedersachsen für Erneuerung: Der Campus der Universitätsmedizin Göttingen wird neu geplant. Foto: goeflug


(umg) Heute, am Dienstag, dem 16. Mai 2017, hat der Niedersächsische Landtag das Gesetz für die Einrichtung eines „Sondervermögens zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung“ beschlossen. Wesentlicher Teil des Beschlusses sind die Einstellung von 600 Millionen Euro für die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH).

Beide Standorte haben im Bereich der Krankenversorgung einen anerkannten Bedarf an Neubauten bzw. Sanierungen von jeweils rund 1 Milliarde Euro. Bis Ende des Jahres 2017 sollen sie ihre baulichen Planungsabschnitte für die kommenden zehn bis 15 Jahre mit Zeit- und Investitionsplanungen vorlegen.

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG, sagt: „Die gesetzliche Festschreibung des Sondervermögens durch den niedersächsischen Landtag ist noch einmal ein bedeutender Schritt. Für uns hat das einen außerordentlichen Vorteil: Auch die nachfolgenden Landesregierungen sind an diese Entscheidung gebunden. Mit einer solchen Bindung erhält die UMG auf ihrem Weg der so dringend notwendigen Modernisierung ihrer krankenversorgenden Einrichtungen die notwendige Planungssicherheit.“

Prof. Kroemer weiter: „Wir danken dem Land Niedersachsen und seinen politischen Gremien für die bemerkenswert zügige Umsetzung des Sondervermögens. Die Einrichtung eines Sondervermögens hat für die UMG eine klare, in die Zukunft gerichtete strategische Komponente. Sie bietet die einmalige Chance, dass sich die UMG neu aufstellen kann. Je früher die Mittel für Planungen und Baumaßnahmen und damit die Umsetzung erfolgt, desto besser können Patienten in der Region Südniedersachsen und darüber hinaus versorgt werden. Moderne, innovative universitäre Medizin braucht notwendigerweise auch modernste bauliche und infrastrukturelle Voraussetzungen. Mit dem heutigen Tag sind wir hier einen großen und wichtigen Schritt weiter.“

Die UMG arbeitet an der Weiterentwicklung ihres Generalentwicklungsplanes mit der Masterplanung für einen neuen Campus Universitätsmedizin Göttingen bis Ende Juni 2017.

Angesichts der Dimension des Bauvorhabens und der umfangreichen Mittel, die für die Umsetzung bereitgestellt werden, planen das Land Niedersachsen und die UMG die Gründung einer eigenen Baugesellschaft. Sie soll aktiv werden, sobald die Mittel verfügbar sind. Die UMG steht bereit, gemeinsam mit dem Land Niedersachsen die Einrichtung einer solchen Baugesellschaft in die Wege zu leiten.
 

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