Presseinformationen

Presseinformation Nr. 052 vom 04. April 2017

„Eine einmalige Chance“. UMG-Vorstand begrüßt Entscheidung der Landesregierung für Einrichtung eines Sondervermögens für universitäre Medizin in Nds.

Landesregierung beschließt Einrichtung eines Sondervermögens in Höhe von 600 Millionen Euro für Erneuerung der UMG und der MHH.


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Prof. Dr. Heyo K. Kroemer (Mitte, Vorstand Forschung und Lehre), Sprecher des Vorstands der UMG, Dr. Martin Siess (links, Vorstand Krankenversorgung), Dr. Sebastian Freytag (rechts, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration). Foto: umg/kimmel


(umg) Heute hat die niedersächsische Landesregierung einen Gesetzentwurf für die Einrichtung eines „Sondervermögens zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung“ beschlossen. Darunter sind bereits für dieses Jahr Rücklagen in Höhe von 600 Millionen Euro für die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) berücksichtigt. Der Sanierungsbedarf an beiden Standorten liegt bei jeweils rund 1 Milliarde Euro. Beide Standorte sollen bis Ende des Jahres 2017 ihre baulichen Planungsabschnitte für die kommenden zehn bis 15 Jahre mit Zeit- und Investitionsplanungen vorlegen.

„Die heutige Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung ist ein entscheidender Meilenstein für die weitere Entwicklung der UMG“, sagt Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG. „Damit erhält die UMG auf dem Weg der so dringend notwendigen Modernisierung ihrer klinischen Einrichtungen eine langfristige Perspektive und die notwendige Planungssicherheit. Für die Zukunftssicherung der Universitätsmedizin in Göttingen ist dieser Schritt existenziell. Wir freuen uns über den Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung und danken ihr für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“

Prof. Kroemer weiter: „Die Entscheidung bedeutet für die UMG, dass hier in Südniedersachsen ein hochinnovativer Medizincampus entstehen kann und wird, der national und international wettbewerbsfähig ist. Sie ist zugleich ein positives Signal für die Menschen in der gesamten Region Südniedersachsen, für die Gesundheitsversorgung der Patienten auf höchstem medizinischem Niveau und für die wirtschaftliche Stabilität der regionalen Gesundheitswirtschaft.“

„Die Einrichtung eines Sondervermögens hat eine in die Zukunft gerichtete wirklich strategische Komponente“, so Kroemer. „Sie bietet die einmalige Chance, dass sich die beiden hochschulmedizinischen Standorte UMG und MHH in Niedersachsen insgesamt neu aufstellen können. Die parallele Entwicklung von zwei der modernsten Universitätskliniken in Deutschland wird bei enger Abstimmung zwischen der UMG und der MHH für Niedersachsen einen der innovativsten Medizinkomplexe in Europa möglich machen. Die gesetzliche Festschreibung des Sondervermögens hat für uns den außerordentlichen Vorteil, dass auch nachfolgende Landesregierungen an die Entscheidung gebunden sind. Eine solche Bindung hat für uns eine herausragende Bedeutung.“

Die UMG arbeitet zurzeit an der Weiterentwicklung ihres Generalentwicklungsplanes mit der Masterplanung für einen neuen Campus Universitätsmedizin Göttingen bis Ende Juni 2017.
 

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