Presseinformationen

Presseinformation Nr. 154 vom 03. November 2016

Harnsteinleiden: UMG-Urologen mit besserer Diagnostik und Therapie durch neue Röntgen-Ausstattung

Präzise Bildgebung bei Untersuchungen und Therapien von Harnsteinen. Strahlenbelastung für Patienten deutlich reduziert. Modernste Gerätetechnik unterstützt Urologen der Universitätsmedizin Göttingen.


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Nutzen Röntgenarbeitsplatz der neuesten Generation: Prof. Dr. Lutz Trojan (Direktor Klinik für Urologie der UMG),. Priv.-Doz. Dr. Sascha Ahyai (Leitender Oberarzt Klinik für Urologie), Dr. Arne Strauss (Oberarzt Klinik für Urologie) Foto: umg/spförtner


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Röntgenarbeitsplatz der neuesten Generation: Die Klinik für Urologie an der UMG arbeitet mit zwei hochmodernen Röntgengeräten. Foto: umg


(umg) Harnsteine sind eine Volkskrankheit. Rund fünf Prozent der Menschen in Deutschland machen in ihrem Leben Erfahrungen mit einer Steinerkrankung. Harnsteine bleiben häufig lange Zeit unbemerkt. Erst wenn sie sich im Nierenbecken oder im Harnleiter verklemmen, treten meistens sehr starke, krampfartige Schmerzen (Koliken) auf. Eine moderne Steintherapie erfordert nahezu immer eine Behandlung unter Röntgenkontrolle.

Die Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bietet mit zwei voll digitalen Röntgenarbeitsplätzen der neuesten Generation moderne Bedingungen für eine effektive und belastungsarme Steintherapie. „Wir sind froh, mit den beiden neuen Röntgen-Arbeitsplätzen und somit mit neuester Technik moderne Verfahren einer optimalen Steintherapie rund um die Uhr anbieten zu können“, sagt Prof. Dr. Lutz Trojan, Direktor der Klinik für Urologie an der UMG. Rund 600.000 Euro hat die UMG in die Anschaffung der beiden Geräte investiert. Angeschafft wurden die Röntgengeräte im Rahmen der Modernisierung der UMG.

Die beiden neuen Röntgengeräte der Klinik für Urologie liefern eine digitale Bildqualität in sehr hoher Auflösung. Dadurch sind genaueste Untersuchungen und Therapieverfahren möglich. Für die Patienten ergibt sich zudem ein zusätzlicher, schonender Effekt: Die modernen Anlagen kommen mit deutlich weniger Strahlenbelastung aus, als dies bisher der Fall war.

Die Klinik für Urologie der UMG bietet sämtliche Verfahren der Steintherapie an. Sie setzt nicht-invasive Verfahren, wie die äußerliche Steinzertrümmerung (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie - ESWL), wie auch minimal-invasive Operationen zur schnellen Steinentfernung ein.

Mit der steigenden Zahl von Patienten wächst auch der Bedarf an therapeutischen Angeboten für Steinerkrankungen. Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ist eine genaue Abklärung möglicher Ursachen der Harnsteinbildung ein wichtiger Teil in der Behandlung der Patienten.


WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Klinik für Urologie
Direktor: Prof. Dr. Lutz Trojan
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Tel: 0551 / 39-66166; Fax: 0551 / 39-66165
Mail: lutz.trojan@med.uni-goettingen.de



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