Presseinformationen

Presseinformation Nr. 082 vom 03. Juni 2016

Leben mit der Diagnose „Hirntumor“: Patienteninformationsveranstaltung zum Welthirntumortag.

Welthirntumortag: Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ und Ärzte der UMG informieren im Universitätsklinikum Göttingen. Öffentliche Vortragsveranstaltung für Patientenam Freitag, 10. Juni 2016. Posterausstellung „Hirntumoren" 7. bis 13. Juni 2016.


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Schmetterling und Bluete
Bild: Tamara Schwarzwald


Schmetterling
Bild: Tamara Schwarzwald


(umg) Aus Anlass des Welthirntumortages laden die Klinik für Neurochirurgie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), die Deutsche Hirntumorhilfe e.V. und die Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ am Freitag, 10. Juni 2016, zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung für Patienten und zu einem Informationsstand mit Ausstellung in das Universitätsklinikum Göttingen ein. Patienten und Interessierte können sich vor Ort über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten von Hirntumoren informieren.   

Welthirntumortag
Öffentliche Vortragsveranstaltung für Patienten
Freitag, 10. Juni 2016, 10:00 bis 13:30 Uhr
Hörsaal 01/02, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Str. 40

Informationsstand: Die Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ und Neurochirurgen der UMG informieren und beraten vor Ort
Freitag, 10. Juni 2016, 09:30 bis 14:00 Uhr
Bereich vor Hörsaal 01/02, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Str. 40

Posterausstellung „Hirntumoren“
Stand mit Informationsmaterial
Dienstag, 7. Juni 2016, bis Montag, 13. Juni 2016
Haupteingangsbereich, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Straße 40

Ausstellung „Schmetterlinge lachen hören“
Bilderzyklus von Tamara Schwarzwald
Dienstag, 7. Juni 2016, bis Montag, 13. Juni 2016
Haupteingangsbereich, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Straße 40

Themen von besonderer Bedeutung für betroffene Patienten und ihre Angehörigen stehen auf dem Programm einer öffentlichen Vortragsveranstaltung am Freitag, dem 10. Juni 2016 von 10:00 bis 13:30 Uhr im Hörsaal 01/02 des Universitätsklinikums Göttingen. Karin Stieg-Steinbock von der Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ spricht über ihre Erfahrungen und ihr Leben mit der Diagnose Hirntumor. Ärzte aus der Neurochirurgie und der Strahlentherapie der UMG informieren über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten von Gliomen und Hirntumoren. Weitere Themen sind die ambulante Nachsorge, die palliative Therapie sowie die therapeutischen Möglich-keiten bei einem Rezidiv.

VORTRÄGE IM ÜBERBLICK

10:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Veit Rohde, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
10:05 Uhr Symptomatik, Diagnostik und neurochirurgische Therapieoptionen
Dr. Ingo Fiss, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
10:30 Uhr Therapie nach Diagnosestellung: Radio- und Chemotherapie
Dr. Manuel Guhlich, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Universitätsmedizin Göttingen
11:00 Uhr Ambulante Nachsorge in der Neurochirurgie
Dr. Hans-Christoph Bock, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
11:30 Uhr Therapieoptionen im Rezidivfall
Timo Behm, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen
12:00 Uhr Das klinische Ethikkomitee
Prof. Dr. Alfred Simon, Akademie für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen
12:30 Uhr Ambulante und stationäre Palliativtherapie
Priv.-Doz. Dr. Bernd Alt-Epping, Dr. Claudia Grosse, Klinik für Palliativmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
13:00 Uhr Hirntumor-Selbsthilfegruppe
Karin Stieg-Steinbock

Die regionale Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ stellt sich und ihre Arbeit am Freitag, dem 10. Juni 2016, von 09:30 bis 14:00 Uhr am Informationsstand im Bereich vor dem Hörsaal 01/02 vor. Als Ansprechpartner für medizinische Fragen sind Ärzte aus der Klinik für Neurochirurgie der UMG ab 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr am Informations-Stand zu erreichen.

Die Posterausstellung zum Thema „Hirntumoren“ kann von Dienstag, den 7. Juni 2016, bis Montag, den 13. Juni 2016, im Haupteingangsbereich des Universitätsklinikums Göttingen besucht werden. Die Ausstellung informiert über die Erkrankung und ihre Symptome. Sie stellt außerdem Methoden zur Diagnosesicherung, mikrochirurgische und neuronavigierte Operationsverfahren sowie Behandlungsformen wie Strahlen- und Chemotherapie vor. Informationsmaterialen zum Mitnehmen liegen aus.

Die Ausstellung „Schmetterlinge lachen hören“ zeigt einen Bilderzyklus, mit dem die Künstlerin Tamara Schwarzwald aus Höxter ihre Diagnose Gehirntumior verarbeitet hat. Alle Höhen und Tiefen, die sie im Verlauf ihrer schweren Krebserkrankung erlebte, hat sie zeichnerisch in ihrem Skizzenbuch festgehalten.

Mehr als 8.000 Menschen jährlich erkranken allein in Deutschland an einem bösartigen Hirntumor. Dabei ist jede der etwa 130 unterschiedlichen Tumorarten, die im Gehirn vorkommen können, für sich gesehen eine seltene Erkrankung. Einige davon sind bösartig und bis heute nicht heilbar. Auch wenn man den Patienten die Krankheit von außen mitunter kaum ansieht, leiden sie oftmals unter den schweren Symptomen. Diese reichen von Leistungseinschränkungen über körperliche Ausfallerscheinungen bis hin zu mentalen Veränderungen.

Der Welthirntumortag wurde im Jahr 2000 von der Deutschen Hirntumorhilfe e.V. initiiert. Mitglieder und Freunde aus mehr als 14 Nationen setzen sich für die Belange von Hirntumorpatienten ein. Ziel des Welthirntumortages ist es, eine stärkere Aufmerksamkeit für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu erreichen.


WEITERE INFORMATIONEN
Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“
Termine nach Absprache.
Treffen: KIBIS Gesundheitszentrum e.V., Lange-Geismar-Straße 82, 37073 Göttingen
Kontakt: stiegsteinbock@online.de

Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Spendenkonto: Deutsche Hirntumorhilfe e.V., Sparkasse Muldental,
IBAN: DE83 8605 0200 1010 0369 00, BIC: SOLADES1GRM

Kontakt: Deutsche Hirntumorhilfe e.V., Karl-Heine-Straße 27, 04229 Leipzig
Telefon 0341 / 590 93 96, Fax: 0341 / 590 93 97, info@hirntumorhilfe.de
Weitere Informationen auch unter www.hirntumorhilfe.de.

Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Klinik für Neurochirurgie
Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen
Telefon (0551) 39-66033, E-Mail: kerstin.lorentsen@med.uni-goettingen.de



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