Presseinformationen

Presseinformation Nr. 081 vom 02. Juni 2016

Nutzung genetischer Informationen: Warum, wie, für wen? Öffentlicher Vortrag mit anschließender Diskussion.

Humangenetikerin Prof. Dr. Daniela Steinberger zu aktuellen Entwicklungen in der genetischen Diagnostik. Mittwoch, 8. Juni 2016, 14:00 bis 15:30 Uhr, Seminarraum, Institut für Ethik und Geschichte der Me


Steinberger_Daniela_Prof_
Prof. Dr. Daniela Steinberger, Gründerin und medizinische Leiterin des bio.logis Zentrum für Humangenetik, Geschäftsführerin der bio.logis Group, Frankfurt am Main. Foto: privat


(umg) Gendiagnostische Verfahren sind in den letzten Jahrzehnten immer schneller und genauer geworden. Mit dem so genannten Next-Generation-Sequencing (NGS) lässt sich heutzutage innerhalb kurzer Zeit das menschliche Genom vollständig auslesen. Damit eröffnen sich neue Handlungsspielräume in der Medizin und klinischen Forschung, die eine Reihe von praktischen und ethischen Fragen aufwerfen: Für welche Zwecke eignet sich eine solche Ganzgenomsequenzierung und in welchen Fällen ist es sinnvoll, sie durchzuführen? Welchen konkreten Nutzen bietet diese Technologie und welche Rolle kann sie zukünftig in der Medizin spielen? Wie soll man mit genetischen Informationen umgehen, beispielsweise wenn gesundheitlich relevante Zufallsbefunde auftreten? Und wie kann sichergestellt werden, dass Nutzer über die ethischen und rechtlichen Konsequenzen solcher gendiagnostischer Verfahren hinreichend aufgeklärt sind, bevor sie in eine Untersuchung einwilligen (informed consent)?

Die gegenwärtige Praxis genetischer Diagnostik, die Vor- und Nachteile des Einsatzes von NGS-Technologien sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten sind Thema eines öffentlichen Vortrags von Prof. Dr. Daniela Steinberger. Der Vortrag der Humangenetikerin aus Frankfurt a.M. findet statt am Mittwoch, dem 8. Juni 2016, um 14:00 Uhr im Seminarraum des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin (Direktorin: Prof. Dr. Claudia Wiesemann) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Humboldtallee 36. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Die Organisation liegt bei Dr. Katharina Beier vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, UMG.

Öffentlicher Vortrag mit Diskussion
Next-Generation-Methoden und die Nutzung genetischer Informationen: Warum, wie, für wen?
Prof. Dr. Daniela Steinberger, bio.logis Zentrum für Humangenetik, Frankfurt a.M.
Mittwoch, 8. Juni 2016, 14:00 Uhr
Seminarraum, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der UMG
Humboldtallee 36, 37073 Göttingen
EINTRITT FREI

DIE REFERENTIN

Prof. Dr. Daniela Steinberger ist die Gründerin und medizinische Leiterin des bio.logis Zentrum für Humangenetik sowie Geschäftsführerin der bio.logis Group in Frankfurt am Main. Die Medizinerin ist Expertin für Fragen der molekularen humangenetischen Diagnostik. Prof. Steinberger ist Mitglied der medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Gießen-Marburg, der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik, der Deutschen Gesellschaft für Neurogenetik, der American Society of Human Genetics, dem American College of Medical Genetics, der International Behavioural and Neural Genetics Society sowie der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin.


WEITERE INFORMATIONEN
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Dr. Katharina Beier, Telefon 0551 / 39-4184
Humboldtallee 36, 37073 Göttingen
katharina.beier@medizin.uni-goettingen.de



© Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0551-39-9959, presse.medizin@med.uni-goettingen.de


Übersicht