Presseinformationen

Presseinformation Nr. 058 vom 29. April 2016

Prof. Dr. Claudia Wiesemann zur stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates gewählt

Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Prof. Dr. Claudia Wiesemann, zum zweiten Mal in Deutschen Ethikrat berufen.


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Prof. Dr. Claudia Wiesemann. Foto: privat


(umg) Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), wurde auf der konstituierenden Sitzung des Deutschen Ethikrates in Berlin am Donnerstag, 28. April 2016, zu einer der drei stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Neuer Vorsitzender wurde der Theologe und Ethiker Prof. Dr. Peter Dabrock, Professor für Systematische Theologie (Ethik) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Prof. Wiesemann wurde erstmals im Jahr 2012 durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Norbert Lammert, in den Deutschen Ethikrat berufen.

„Ich freue mich außerordentlich über diese Wahl und das Vertrauen der Mitglieder des Ethikrates“, sagt Prof. Wiesemann. „Es ist eine Auszeichnung, an einer so verantwortungsvollen Aufgabe mitwirken zu dürfen.“  

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG, sagt: „Der Deutsche Ethikrat zählt zu den bedeutendsten unabhängigen Gremien für die Begleitung ethischer Fragestellungen in Deutschland. Die Wahl von Frau Prof. Wiesemann sehen wir als große Ehre. Für die UMG gratuliere ich Frau Wiesemann zu ihrer Wahl, wir freuen uns mit ihr.“

AUFGABEN DES DEUTSCHEN ETHIKRATES

Der Deutsche Ethikrat war im April 2008 eingesetzt worden. Er besteht aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren. Sie werden von Bundestagspräsident Norbert Lammert in den Ethikrat berufen und sollen die gesellschaftliche Meinungsvielfalt widerspiegeln.

Der Deutsche Ethikrat verfolgt die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben.

Der Deutsche Ethikrat ist in seiner Tätigkeit unabhängig. Er erarbeitet seine Stel-lungnahmen entweder auf Grund eigenen Entschlusses, im Auftrag des Deutschen Bundestags oder im Auftrag der Bundesregierung. www.ethikrat.org/index

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Direktorin Prof. Dr. Claudia Wiesemann
Telefon: 0551 / 39-9006, cwiesem@gwdg.de
www.egmed.uni-goettingen.de



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