Presseinformationen

Presseinformation Nr. 216 vom 15. Dezember 2015

Nachwuchspreis der Deutschen Hochdruckliga an Nephrologen der UMG

Auszeichnung für Erkenntnisse über organschützende Wirkungen durch Blutdruckschrittmacher. Dr. Adalbert Buding-Preis für Dr. Manuel Wallbach, Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG.


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Preisträger: Dr. Manuel Wallbach, Assistenzarzt der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG. Foto: EF


(umg) Dr. Manuel Wallbach, Assistenzarzt der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie (Direktor: Prof. Dr. G. A. Müller) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist von der Deutschen Hochdruckliga mit dem Dr. Adalbert Buding-Preis ausgezeichnet worden. Mit dem Forschungspreis würdigt die Deutsche Hochdruckliga Dr. Walbachs wissenschaftliche Arbeiten zum Bluthochdruck. Er lieferte neue Erkenntnisse über die organschützenden Wirkungen durch den Blutdruckschrittmacher, den sogenannten Barorezeptorschrittmacher. Seine Arbeiten belegen unter anderem die schützenden Effekte der Therapie auf die Gefäße und die Nieren. Mit dem Forschungspreis Dr. Adalbert Buding der Deutschen Hochdruckliga werden unveröffentlichte Arbeiten mit neuen Erkenntnissen auf dem Gebiet des Bluthochdrucks ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 39. wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Hochdruckliga und der Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention in Saarbrücken statt.

Das von der Deutschen Hochdruckliga zertifizierte Hochdruckzentrum an der UMG hat mit über 70 mit einem Blutdruckschrittmacher behandelten Patienten die weltweit größte Erfahrung mit diesem neuen Verfahren. Vor allem Patienten, deren Blutdruck mit drei oder mehr Medikamenten (sogenannte therapierefraktäre arterielle Hypertonie) nicht angemessen einzustellen sind, können durch das neue Verfahren meist gut mit dem Blutdruck eingestellt werden. Durch eine Kooperation mit der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG können die Patienten fachübergreifend und umfassend betreut werden. „Das Hochdruckzentrum erlaubt uns, patientennahe Spitzenforschung und klinisch optimale Versorgung durchzuführen“, sagt Prof. Dr. Michael Koziolek., Leiter der Arbeitsgruppe und des Hochdruckzentrums der UMG.

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
Prof. Dr. Michael Koziolek, Telefon 0551 / 39-8508
mkoziolek@med.uni-goettingen.de



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