Presseinformationen

Presseinformation Nr. 181 vom 06. November 2015

Nachwuchsförderung im Bereich der multimodalen Bildgebung

Zweite Summer School „Multimodale Bildgebung“ im Rahmen der Reihe „Göttingen SPIRIT Summer Schools“. Von 9. November bis 13. November 2015 am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen, Hermann-Rein-Straße 3.


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Bild 1 oben: Konfokale Mikroskopieaufnahme von humanen Brusttumorzellen, die das membranständige Protein HER2 (grün) stark überexprimieren. (Quelle: Prof. F. Alves, Dr. F. Ramos Gomes, Dr. C. Dullin und Dr. J. Napp, Göttingen)


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Bild 2 mitte: Eine in vivo CT-Aufnahme der Mauslunge. (Quelle: Prof. F. Alves, Dr. F. Ramos Gomes, Dr. C. Dullin und Dr. J. Napp, Göttingen)


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Bild 3 unten: Eine kontrastmittelunterstützte in vivo CT-Aufnahme einer tumor-tragenden Maus zur Darstellung von Mammakarzinomen (in blau). (Quelle: Prof. F. Alves, Dr. F. Ramos Gomes, Dr. C. Dullin und Dr. J. Napp, Göttingen)


(umg/MPIem) Intelligente bildgebende Verfahren, mit denen sich krankheitsrelevante Vorgänge in Zellen, in Gewebeproben und im lebenden Organismus darstellen lassen, stehen im Mittelpunkt der zweiten Summer School für Nachwuchswissenschaftler zum Thema „Multimodale Bildgebung“. Die Tagung findet von Montag, den 9. November 2015, bis Freitag, den 13. November 2015, im Rahmen der Reihe „Göttingen SPIRIT Summer Schools“ der Universität Göt-tingen statt. Veranstaltungsort ist das Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in der Hermann-Rein-Straße 3. Organisiert wurde die Summer School von Prof. Dr. Frauke Alves und Dr. Joanna Napp, Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie sowie Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsmedizin Göttingen (UMG), zusammen mit Prof. Dr. Silvio Rizzoli, Institut für Neuro- und Sinnesphysiologie, UMG, Prof. Dr. Tim Salditt, Institut für Röntgenphysik, Universität Göttingen, sowie Prof. Dr. Walter Stühmer, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen.

Der Workshop bietet jungen Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich im Bereich der Bildgebung weiterzubilden, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich mit Experten in diesem sich rasant weiterentwickelndem Feld auszutauschen. Ein besonderes Highlight der Summer School sind die praktischen „hands-on“ Übungen. Teilnehmer haben hier die Möglichkeit, die verschiedenen Techniken in kleinen Gruppen zu erlernen und selbst anzuwenden.

Im Fokus der Summer School steht die Bandbreite von Verfahren zur Darstellung von biologischen Prozessen und strukturellen Veränderungen. Dazu gehören zellbasierte Ansätze, wie beispielsweise hochauflösende Mikroskopie, eine Bandbreite an präklinischen Technologien bis hin zu klinischen Verfahren, wie zum Beispiel Fluoreszenz-geführte Chirurgie. Vorgestellt werden vor allem nicht-invasive, also schonende bildgebende Methoden. Das Spektrum reicht von der lichtbasierten Fluoreszenz- und Biolumineszenzbildgebung bis zu Methoden der Nuklearmedizin, wie Einzelphotonen-Emissions-Computertomographie und die Positronen-Emissions-Tomographie. Ein weiteres Themengebiet sind Farbstoffe oder Sonden für die Bildgebung, die beispielsweise kleinste Nanopartikel oder Antikörper enthalten. Darüber hinaus werden auch neue multimodale Sonden mit gleichzeitigen Einsatzmöglichkeiten in der Therapie und in der Diagnostik gezeigt. Weitere Themen sind die STED-Mikroskopie sowie neue Entwicklungen in der hochauflösenden Computertomographie und in der Magnetresonanztomographie. Vorgestellt werden die verschiedenen Techniken und Entwicklungen von Experten aus Deutschland, Großbritannien, Irland, Niederlande, Belgien, Schweiz und Norwegen.

Die Summer School richtet sich vor allem an hochmotivierte Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen renommierten europäischen Arbeitsgruppen. Ziel ist es, sie für den innovativen und zukunftsträchtigen Bereich der Bildgebung zu begeistern und zu vernetzen.

BILDUNTERSCHRIFT: Bild 1 oben: Konfokale Mikroskopieaufnahme von humanen Brusttumorzellen, die das membranständige Protein HER2 (grün) stark überexprimieren. Bild 2 mitte: Eine in vivo CT-Aufnahme der Mauslunge. Bild 3 unten: Eine kontrastmittelunterstützte in vivo CT-Aufnahme einer tumor-tragenden Maus zur Darstellung von Mammakarzinomen (in blau). (Quelle: Prof. F. Alves, Dr. F. Ramos Gomes, Dr. C. Dullin und Dr. J. Napp, Göttingen)

WEITERE INFOMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Prof. Dr. Frauke Alves und
Dr. Joanna Napp
Klinik Hämatologie und Medizinische Onkologie
Institut für Interventionelle und Diagnostische Radiologie
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Abteilung Molekulare Biologie Neuronaler Signale
Hermann-Rein-Str. 3, 37075 Göttingen
Telefon 0551/39-6991
e-mail: falves@gwdg.de; napp@em.mpg.de

Ute Rust
Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin
Abteilung Molekulare Biologie Neuronaler Signale
Hermann-Rein-Straße 3, 37075 Göttingen
Telefon 0551/3899-646
e-mail:rust@em.mp



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