Presseinformationen

Presseinformation Nr. 165 vom 08. Oktober 2015

Weltrheumatag an der UMG: „Sozialrechtliche Fragen“

Öffentliche Patientenveranstaltung der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG. Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18:00 Uhr, Hörsaal 01/02, Universitätsklinikum Göttingen


(umg) Am 14. Oktober 2015 ist „Weltrheumatag“. Die Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) richtet gemeinsam mit dem Kooperativen Rheumazentrum Göttingen e.V. aus diesem Anlass eine Informationsveranstaltung für Patienten und deren Angehörige aus. Sie beginnt um 18:00 Uhr im Hörsaal 01/02 des Universitätsklinikums Göttingen. Andrea Zelesnik, Geschäftsführerin von ProPatient e.V. – aktiv werden!, Beratungsstelle in Braunschweig, spricht über das Thema „Sozialrechtliche Fragen“ zu therapeutischen Maßnahmen (z.B. Physiotherapie), Rehabilitation, Frühverrentung etc.. Moderiert wird die Diskussion von Priv.-Doz. Dr. Susan Patschan, Oberärztin an der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG, und Prof. Dr. Gerhard A. Müller, Direktor der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG.

In der Bundesrepublik Deutschland leiden zirka 20 Millionen Menschen an rheumatischen Erkrankungen. Ein Teil davon ist von entzündlichen Formen dieser Erkrankungen betroffen, von denen es eine Vielzahl unterschiedlichster Ausprägungen gibt. Die Betroffenen leiden vor allem an Schmerzen und sind in ihrer Beweglichkeit und im Alltagsleben oft vielfach erheblich eingeschränkt. Die entzündlichen Formen betreffen Frauen häufiger als Männer.

Öffentliche Patientenveranstaltung zum Weltrheumatag
„Sozialrechtliche Fragen zu therapeutischen Maßnahmen, Rehabilitation und Frühverrentung“
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18:00 Uhr
Hörsaal 01/02, Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Die klassische Rheumatoide Arthritis hat ihren Erkrankungsgipfel vor allem im mittleren Lebensalter, also dann, wenn die Patienten noch voll im Berufsleben stehen sollen. Frühverrentung ist dann häufig Folge der körperlichen Gebrechen. Oft vergehen viele Monate, sogar Jahre, bis die Hilfesuchenden eine Fachärztin oder einen Facharzt für Rheumatologie finden und dort um Rat und Hilfe fragen können. Die Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG bietet dazu Spezialambulanzen und eine Tagesklinik mit einem breiten Spektrum diagnostischer und thera-peutischer Möglichkeiten an, um den Patienten zeitnah helfen zu können.

Mit Hilfe moderner Medikamente, oft in Kombination mit so genannten Basistherapeutika, kann das schwere Leiden der rheumatoiden Arthritis vielfach zum Stillstand gebracht werden, so dass die früher oftmals beobachteten Folgeerscheinungen ausbleiben. Entscheidend dabei sind die frühe Diagnosefindung und die rechtzeitige Einleitung therapeutischer Maßnahmen. Das therapeutische Vorgehen ist multimodal. Neben der medikamentösen Therapie werden auch Ernährungsberatung, Physio- und Psychotherapien sowie Patientenschulungen etc. angeboten, denn Patienten mit rheumatischen Erkrankungen haben etwa zehn Mal häufiger depressive Verstimmungen als die Normalbevölkerung. In Zusammenarbeit mit den Balzerborn Kliniken in Bad Sooden-Allendorf bietet die Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG stationäre, rehabilitative Maßnahmen an, so dass sich hier Akutklinik und Rehabilitation im Interesse der betroffenen Menschen eng miteinander abstimmen können. Alljährlich, so auch an diesem Wochenende, richtet die Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der UMG in dieser Rehabilitationsklinik die „Göttinger Rheumaschule“ aus: Hier werden interessierte Studierende der Medizin in die Probleme rheumatischer Leiden eingeführt und intensiv geschult.

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
Prof. Dr. Gerhard A. Müller, Telefon 0551 / 39-66331
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
nephrorheuma@med.uni-goettingen.de



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