Presseinformationen

Presseinformation Nr. 153 vom 23. September 2015

Netzwerk Osteoporose für die Region

Fortbildungsveranstaltung des MVZ Endokrinologikum Göttingen will die Grundlagen für ein regionales Versorgungsnetzwerk zur Behandlung von Patienten mit Osteoporose schaffen. Mittwoch, 23. September 2015, 17:00 Uhr, Hörsaal 552


(umg) Wenn die Knochen immer häufiger brechen, ist oftmals Osteoporose oder Knochenschwund die eigentliche Ursache. Doch noch heute erhalten Patienten mit Knochenbrüchen in vielen Ländern zu 80 Prozent nie eine Osteoporosediagnostik bzw. -therapie angeboten. Auch nach fünf Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen werden in Deutschland nur etwa die Hälfte der Patienten mit einer spezifischen Behandlung versorgt.

Um die Versorgung für Patienten mit Knochenbrüchen aufgrund von Osteoporose in der Region rund um Göttingen mittelfristig zu verbessern, lädt das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Endokrinologikum Göttingen zu einer Fortbildungsver-anstaltung zum Thema „Netzwerk Osteoporose“ ein. Ziel der Veranstaltung ist es, die unterschiedlichen Versorger von Osteoporose-Patienten zusammenzubringen und die Grundlage für ein Versorgungsnetzwerk zu schaffen. Die Fortbildung findet statt am Mittwoch, dem 23. September 2015, um 17:00 Uhr im Hörsaal 552 des Universitätsklinikums Göttingen. Veranstalter sind das MVZ Endokrinologikum Göttingen in Kooperation mit dem Qualitätszirkel Osteoporose Südniedersachsen und Nordhessen sowie der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Universi-tätsmedizin Göttingen (UMG).

Fortbildungsveranstaltung des MVZ Endokrinologikum Göttingen
„Netzwerk Osteoporose“
Mittwoch, 23. September 2015, 17:00 bis 19:00 Uhr
Hörsaal 552, Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen

Die Fortbildungsveranstaltung ist von der Ärztekammer Niedersachsen mit zwei Punkten zertifiziert.

Gegenstand der Veranstaltung sind die unterschiedlichen Versorgungsmöglichkeiten von Knochenbrüchen bei Osteoporose. Es wird die Frage diskutiert, ob eine besondere Frakturversorgung bei Osteporosepatienten sinnvoll erscheint. Im Fokus steht zudem die generelle internationale Entwicklung des „Fracture Liaison Service“.

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine der häufigsten systemischen (den gesamten Körper betreffenden) Erkrankungen. Es kommt dabei zum Abbau von Knochenmasse, die Knochen verlieren an Stabilität. Osteoporose betrifft vor allem ältere Menschen, sie kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. Bei Frauen ist der Knochenschwund häufiger als bei Männern.

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
MVZ Endokrinologikum Göttingen
Prof. Dr. Heide Siggelkow
Telefon 0551 / 633746-22
Von-Siebold-Str. 3, 37075 Göttingen
hsiggel@med.uni-goettingen.de



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