Presseinformationen

Presseinformation Nr. 110 vom 29. Juni 2015

Schwerverletzter gerettet. Notfallübung am Uniklinikum

Rettungsübung auf der Baustelle des neuen Entwässerungskanal der Universitätsmedizin Göttingen. Berufs- und Werkfeuerwehr trainieren Ernstfall der Personenrettung auf einer Baustelle unter erschwerten Bedingungen.


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Notfallübung am UMG-Kanal-
schacht: Die Berufsfeuerwehr bereitet
die Trage vor. Foto: umg/Pförtner


Notfalluebung_Feuerwehr_UMG-Kanal_PIG_inter.jpg
Der Verletzte ist gerettet und
wird in den Rettungswagen umgelagert.
Übung beendet. Foto: umg/Pförtner


(umg) 8:16 Uhr, Montagmorgen: Notruf an die Berufsfeuerwachen: „Sturz einer Person aus großer Höhe“. So angelegt war das Szenario für eine nicht angekündigte Notfallübung der Göttinger Berufsfeuerwehren und der Werkfeuerwehr der Universitätsklinik Göttingen. Ein verletzter Bauarbeiter lag am Boden des 13 Meter tiefen Zugangsschachtes für den großen Entwässerungskanal am Universitätsklinikum Göttingen. Bereits zwei Minuten später waren die ersten Notärzte vor Ort, um 8:22 Uhr fand die Erstversorgung des Verletzten am Grund des Zugangsschachtes statt, um 8:34 Uhr war der Patient dort maximal versorgt. Inzwischen war bereits acht Minuten nach der Auslösung des Notrufes der Löschzug von der Hauptfeuerwache am Schlesierring eingetroffen. Um 8:43 Uhr war der Verletzte über eine Trage mit der Drehleiter aus der schwer zugänglichen Baugrube gerettet und wurde in den bereítstehenden Rettungswagen umgesetzt.

Insgesamt dauerte die Notfallübung von der Auslösung des Alarms bis zur Rettung der verletzten Person 27 Minuten. Vor Ort beteiligt waren acht Fahrzeuge sowie 30 Personen der Berufs- und Werkfeuerwehr sowie des Rettungsdienstes. „Die Übung hat gezeigt, dass die Feuerwachen sehr gut zusammengearbeitet haben. Der Ab-lauf verlief ruhig, ohne Hektik und sehr gezielt“, sagt Frank Gloth, Wachleiter der Feuerwache am Klinikum.

Die Übung hatte zudem einen ernsten Hintergrund: „Wir werden hier am Uniklinikum demnächst weitere Großbaustellen haben. Da ist es notwendig und sinnvoll, wenn wir schon heute unter diesen schwierigen Bedingungen wie der Tiefe eines Bauschachtes solche Notfallübungen durchführen können“, so der Übungsleiter und Organisator der Notfallübung Thomas Barke, stellvertretender Zugführer an der Feuerwache am Klinikum. Barke war ebenfalls mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden.

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