Presseinformationen

Presseinformation Nr. 096 vom 05. Juni 2015

Leben mit der Diagnose Hirntumor

Welthirntumortag: Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ und Ärzte der UMG informieren vor Ort im Universitätsklinikum Göttingen. Öffentliche Vortragsveranstaltung für Patienten am Freitag, 12. Juni 2015, von 10:00 bis 13:30 Uhr.


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(umg) Aus Anlass des Welthirntumortages laden die Klinik für Neurochirurgie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), die Deutsche Hirntumorhilfe e.V. und die Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ am Freitag, 12. Juni 2015, zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung für Patienten und zu einem Informationsstand mit Ausstellung in das Universitätsklinikum Göttingen ein. Patienten und Interessierte können sich vor Ort über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten von Hirntumoren informieren.

Welthirntumortag
Öffentliche Vortragsveranstaltung für Patienten
Freitag, 12. Juni 2015, 10:00 bis 13:30 Uhr
Hörsaal 01/02, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Str. 40

Informationsstand: Die Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ und Neurochirurgen der UMG informieren und beraten vor Ort
Freitag 12. Juni 2015, 10:00 bis 15:00 Uhr
Bereich vor Hörsaal 01/02, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Str. 40

Posterausstellung „Hirntumoren“
Stand mit Informationsmaterial
Mittwoch, 10. Juni 2015, bis Dienstag, 16. Juni 2015
Haupteingangsbereich, Universitätsklinikum, Robert-Koch-Straße 40

Themen von besonderer Bedeutung für betroffene Patienten und ihre Angehörigen stehen auf dem Programm einer öffentlichen Vortragsveranstaltung am Freitag, dem 12. Juni 2015 von 10:00 bis 13:30 Uhr im Hörsaal 01/02 des Universitätsklinikums. Karin Stieg-Steinbock von der Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ spricht über ihre Erfahrungen und ihr Leben mit der Diagnose Hirntumor. Ärzte aus der Neurochirurgie und der Strahlentherapie der UMG informieren über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten von Gliomen und Hirntumoren. Weitere Themen sind die ambulante Nachsorge, die palliative Therapie sowie die therapeutischen Möglichkeiten bei einem Rezidiv.

VORTRÄGE IM ÜBERBLICK

10:00 Uhr Begrüßung / Einführung

10:15Uhr Symptomatik, Primär-Diagnostik, neurochirurgische Therapie
Prof. Dr. Florian Stockhammer, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen

10:45 Uhr Ambulante und stationäre Palliativtherapie
Priv.-Doz. Dr. Bernd Alt-Epping, Klinik für Palliativmedizin, Universitätsmedizin Göttingen

11:15 Uhr Therapie nach Diagnosestellung: Radio-Chemotherapie
Priv.-Doz. Dr. Hendrik Wolff, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Universitätsmedizin Göttingen

11:45 Uhr Ambulante Nachsorge in der neurochirurgischen Poliklinik
Dr. Hans Christoph Bock, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen

12:15 Uhr Hirntumor-Selbsthilfegruppe
Karin Stieg-Steinbock, Selbsthilfegruppe "Hirntumor Göttingen"

12:45 Uhr Therapeutische Möglichkeiten bei Rezidiv/Progress
Timo Behm, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsmedizin Göttingen

13:15 Uhr Allgemeine Diskussion / Verabschiedung
13:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Die regionale Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“ stellt sich und ihre Arbeit am Freitag, 12. Juni 2015, von 10:00 bis 15:00 Uhr am Informationsstand im Bereich vor dem Hörsaal 01/02 vor. Als Ansprechpartner für medizinische Fragen sind Ärzte aus der Klinik für Neurochirurgie der UMG ab 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr am Informations-Stand zu erreichen.

Die Posterausstellung zum Thema „Hirntumoren“ kann von Mittwoch, 10. Juni 2015, bis Dienstag, 16. Juni 2015, im Haupteingangsbereich des Universitätsklinikums Göttingen besucht werden. Die Ausstellung informiert über die Erkrankung und ihre Symptome. Sie stellt außerdem Methoden zur Diagnosesicherung, mikrochirurgische und neuronavigierte Operationsverfahren sowie Behandlungsformen wie Strahlen- und Chemotherapie vor. Informationsmaterialen zum Mitnehmen liegen aus.

Mehr als 8.000 Menschen jährlich erkranken allein in Deutschland an einem bösar-tigen Hirntumor. Dabei ist jede der etwa 130 unterschiedlichen Tumorarten, die im Gehirn vorkommen können, für sich gesehen eine seltene Erkrankung. Nur allzu oft sind diese Erkrankungen in der breiten Öffentlichkeit fast unbekannt. Betroffene werden häufig von Arzt zu Arzt geschickt, oftmals bleiben sie mit einem Gefühl des Alleinseins zurück.

Der Welthirntumortag wurde im Jahr 2000 von der Deutschen Hirntumorhilfe e.V. initiiert. Mitglieder und Freunde aus mehr als 14 Nationen setzen sich für die Belange von Hirntumorpatienten ein. Ziel des Welthirntumortages ist es, eine stärkere Auf-merksamkeit für diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu erreichen.

WEITERE INFORMATIONEN
Selbsthilfegruppe „Hirntumor Göttingen“
Termine nach Absprache.
Treffen: KIBIS Gesundheitszentrum e.V., Lange Geismarstraße 82
Kontakt: stiegsteinbock@online.de

Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Spendenkonto: Deutsche Hirntumorhilfe e.V., Sparkasse Muldental,
IBAN: DE83 8605 0200 1010 0369 00, BIC: SOLADES1GRM

Kontakt: Deutsche Hirntumorhilfe e.V., Karl-Heine-Straße 27, 04229 Leipzig
Telefon 0341 / 590 93 96, Fax: 0341 / 590 93 97, info@hirntumorhilfe.de
Weitere Informationen auch unter www.hirntumorhilfe.de.



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