Presseinformationen

Presseinformation Nr. 079 vom 30. April 2015

Brücken der bio-psycho-sozialen Medizin

Macht Arbeit krank?, ADHS, Psychiatrie, Moral und Moleküle. Öffentliche Vorträge am Mittwoch, 6. Mai 2015, 16:00 bis 19:30 Uhr, Hörsaal, Zentrum Psychosoziale Medizin der UMG, Von-Siebold-Str. 5, Göttingen.


(umg) Um psychische und psychosomatische Erkrankungen besser zu verstehen und behandeln zu können, beziehen Experten zunehmend biologische, psychische und soziale Aspekte von Gesundheit und Krankheit mit ein. Dabei arbeiten sie fächerübergreifend zusammen. Im Rahmen der Mittwochsreihe des Zentrums Psychosoziale Medizin (Geschäftsführender Leiter: Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) stellen drei ausgewiesene Experten ihres Fachs vor, wie sich eine solche Herangehensweise auf das Verständnis von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung), von Psychiatrie allgemein und die Frage „Macht Arbeit krank?“ auswirkt. Nach jedem Vortrag ist eine Expertendiskussion vorgesehen.

Die öffentlichen Vorträge finden statt am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, von 16:00 bis 19:30 Uhr. im Hörsaal des Zentrums Psychosoziale Medizin der UMG in der Von-Siebold-Straße 5, 37075 Göttingen.

Öffentliche Vortragsreihe
Mittwochsreihe des Zentrums Psychosoziale Medizin“
„Brücken der bio-psycho-sozialen Medizin“
Mittwoch, 6. Mai 2015, 16:00 bis 19:30 Uhr
Hörsaal, Zentrum Psychosoziale Medizin, Universitätsmedizin Göttingen
Von-Siebold-Str. 5, 37075 Göttingen

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Niedersachsen mit drei Fortbildungspunkten zertifiziert.

PROGRAMM

16:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, geschäftsführender Leiter des Zentrums Psychosoziale Medizin, UMG

16:05 Uhr „ADHS in Jugend und jungem Erwachsenenalter – Befunde aus der NeuroIMAGE-Studie“
Prof. Dr. Jan Buitelaar, Professor für Psychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie am Radboud University Medical Centre und am Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour in Nijmegen, Niederlande, sowie Leiter des universitären Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie „Karakter“ in Nijmegen
Diskussion (Diskutantin: Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, UMG)

17:05 Uhr „Psychiatrie, Moral und Moleküle: Zum Zusammenhang von biologischen und kulturellen Normen in der Medizin“
Prof. Dr. Heiner Fangerau, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Köln.
Diskussion (Diskutant: Prof. Dr. Jörg Wiltfang, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UMG)

18:05 Uhr Erfrischungspause

18:30 Uhr „Macht Arbeit krank? – Neue Antworten anhand des bio-psycho-sozialen Modells“
Prof. Dr. Johannes Siegrist, seit 2012 Seniorprofessor für Psychosoziale Arbeitsbelastungsforschung an der Universität Düsseldorf
Diskussion (Diskutant: Prof. Dr. Aribert Rothenberger, komm. Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, UMG)

19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

WEITERE INFOMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Direktor: Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen
Von-Siebold-Str. 5, 37075 Göttingen
Telefon 0551 / 39-6707, kkrakow@gwdg.de



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