Presseinformation

Presseinformation Nr. 118 vom 17. September 2012

Alzheimer: Dem Gedächtnis auf der Spur

Universitätsmedizin Göttingen und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen veranstalten Podiumsdiskussion und Vortrag zu Alzheimer. Verleihung des Inge und Fritz-Kleekamm-Forschungspreises.


(umg) Mit dem Alter steigt das Risiko an Alzheimer zu erkranken. 1,2 Millionen Menschen sind derzeit betroffen, jedes Jahr kommen 200.000 neue Erkrankungen dazu. Da die Bevölkerung immer älter wird, ist es umso wichtiger, die Krankheit besser zu verstehen und neue Therapien zu entwickeln. Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages, am Freitag, den 21. September 2012, veranstaltet die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in der Historischen Sternwarte eine öffentliche Podiumsdiskussion. Demenz-Experten und eine pflegende Angehörige diskutieren zu aktuellen Fragen rund um die Erkrankung. Priv.-Doz. Dr. Anja Schneider, Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der UMG und Leitung der AG Klinische Wissenschaften des DZNE Göttingen, spricht zum Thema: "Diagnostik, Therapie und neue Forschungsansätze bei der Alzheimerdemenz".

Während der Veranstaltung wird der Inge und Fritz-Kleekamm-Forschungspreis der Alzheimer Stiftung Göttingen verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und geht dieses Jahr an zwei Wissenschaftler, die in Göttingen auf dem Gebiet der Alzheimer-Erkrankung forschen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, dem 21. September 2012, von 18:30 bis 21:00 Uhr in der Historischen Sternwarte, Geismar Landstraße 11, 37083 Göttingen. Um eine Anmeldung wird gebeten.

"Alzheimer: Dem Gedächtnis auf der Spur"
Podiumsdiskussion und Vortrag
Freitag, 21. September 2012, 18:30 bis 21:00 Uhr
Historische Sternwarte,
Geismar Landstraße 11, 37083 Göttingen

Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Das ausführliche Programm finden Sie unter: http://www.med.uni-goettingen.de/de/content/veranstaltungen/veranstaltungen_17633.asp?first=261. Anmeldungen bei Ulrike Kramer unter Telefon 0551/39-20287 oder ulrike.kramer@dzne.de.

Die Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit Fragen wie: Was können wir heute tun, um das Leiden der Betroffenen und ihres Umfelds zu verbessern? Bestehen Chancen, den Krankheitsverlauf aufzuhalten oder umzukehren? Ist unser Gesundheitssystem den sich stellendenden Herausforderungen gewachsen? Spezialisten auf dem Gebiet der Alzheimerforschung des DZNE in Göttingen, des DZNE in Witten sowie der UMG stehen Rede und Antwort.

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) forscht an insgesamt neun verschiedenen Standorten in ganz Deutschland. Grundlagenforscher, klinische Forscher und Pflegeforscher arbeiten in diesem Netzwerk bundesweit zusammen, um die Mechanismen besser zu verstehen, die zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer führen. Der Arbeitsschwerpunkt des DZNE in Göttingen liegt darin, Biomarker und neue therapeutische Ansätze für dementielle Erkrankungen zu entwickeln. Das DZNE wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Unternehmenskommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Weller, Telefon 0551 / 39-9959
presse.medizin@med.uni-goettingen.de

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)
Standortkoordinator Göttingen
Daniel Riester, 0551/ 39-20287
daniel.riester@dzne.de



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