Presseinformation

Presseinformation Nr. 108 vom 10. August 2012

Universitätsmedizin Göttingen stellt klar: ARD Sendung "Beckmann" vom Donnerstag, 9. August 2012

UMG beteiligt sich von Anfang an rasch und lückenlos an Aufklärungsarbeit


(umg) In der ARD Fernsehsendung "Beckmann" vom Donnerstag, 9. August 2012, zum Thema "Missbrauch, Betrug und Manipulation: Der Organspende-Skandal und seine Folgen" wurde mehrfach behauptet, die Universitätsmedizin Göttingen habe die Herausgabe von Patientenakten für die Prüfungskommission der Bundesärztekammer verzögert oder verschleppt.

Die UMG stellt dazu fest:
Die Prüfungskommission der Bundesärztekammer (BÄK) hat am 22. November 2011 direkt den Vorstand der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) um Amtshilfe und Unterstützung bei der Aufklärung des Vorwurfes von Datenmanipulationen durch einen Oberarzt der UMG gebeten. Der Vorstand der UMG hat diesem Wunsch der BÄK sofort entsprochen und noch am gleichen Tag das gewünschte Aktenmaterial zusammengestellt und übergeben. Es trifft deshalb in keiner Weise zu, dass die UMG die Prüfungs- und Aufklärungsarbeiten verzögert oder verschleppt hat.

Alle an der Aufklärung beteiligten und verantwortlichen Institutionen – die Staatsanwaltschaften Braunschweig und Göttingen, die Bundesärztekammer und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur – haben der UMG bereits mehrfach öffentlich bescheinigt, mit den Einrichtungen rasch, umgehend und kooperativ bei der Aufklärung der Verdachtsfälle zusammenzuarbeiten und deren Anfragen zu jeder Zeit nachhaltig zu unterstützen.

Die UMG betont unverändert ihr großes Interesse, dass die erhobenen Vorwürfe und Verdachtsmomente lückenlos geprüft und ohne Ansehen der Personen aufgeklärt werden. Sie ist sich ihrer Verantwortung gegenüber den betroffenen Menschen und den Organspendern voll bewusst und leistet ihren Beitrag bei der Aufklärung der Vorfälle und der Wiederherstellung des Vertrauens bei den so sensiblen Themen wie "Organspende und Organtransplantation".

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