Presseinformation

Presseinformation Nr. 066 vom 22. Mai 2012

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer: neuer Vorstand Forschung und Lehre und Sprecher des Vorstandes an der UMG

Der 52-jährige Pharmakologe Prof. Dr. Heyo K. Kroemer übernimmt zum 1. September 2012 als Vorstand das Ressort Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Göttingen. Er ist zugleich Sprecher des Vorstandes und Dekan der Medizinischen Fakultät.


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(umg) Prof. Dr. Heyo K. Kroemer übernimmt ab 1. September 2012 das Vorstandsressort Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Göttingen. Zugleich wird Prof. Kroemer die Funktionen als Sprecher des Vorstandes der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät bekleiden. Prof. Kroemer ist seit dem Jahr 2000 Dekan der Medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und seit dem Jahr 2011 Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald. Der 52-jährige tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Cornelius Frömmel an, der zum 1. Oktober 2012 die Gründungsprofessur Orthobionik an der Universität Göttingen übernehmen wird, und von Prof. Dr. Michael P. Schön, Direktor der Abt. Dermatologie, Venerologie und Allergologie, der die Ämter im Übergang derzeit kommissarisch ausübt.

Professor Kroemer stammt aus Leer in Ostfriesland, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er studierte von 1978 bis 1983 Pharmazie an der TU Braunschweig. Am Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie in Stuttgart erstellte Heyo Kroemer seine Promotion zum Dr. rer. nat.. Einem Forschungsaufenthalt im Biozentrum der Universität Basel folgte eine zweijährige Postdoc-Zeit in der Division of Clinical Pharmacology der Vanderbilt University in Nashville. 1992 habilitierte sich Kroemer für Pharmakologie und Toxikologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Zum 1. September 1998 folgte er dem Ruf der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald auf die C4-Professur für Pharmakologie und Toxikologie. Einem Ruf der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und einem Angebot des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf als hauptamtlicher Dekan folgte er nicht.

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer ist unter anderem
• Vizepräsident des Medizinischen Fakultätentages (seit 2009)
• Mitglied in den Hochschulmedizinkommissionen verschiedener Bundesländer
• in verschiedenen Funktionen der Deutschen Forschungsgemeinschaft
• Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer
• Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald

"Prof. Kroemer war und ist die erste Wahl. Mit ihm hat die Universitätsmedizin Göttingen eine Persönlichkeit allererster Güte und Reputation gewonnen: über Jahre hinweg äußerst erfahren bei der Lenkung und Leitung wissenschaftlicher Einrichtungen, im Wissenschafts- und Klinikmanagement erfolgreich ausgewiesen, national und international bestens vernetzt. Die Universitätsmedizin Göttingen kann sich sehr glücklich schätzen, dass sich Prof. Kroemer für Göttingen entschieden hat“, sagt Dipl.-Kfm., Dipl.-Pol. Heinz-Rüdiger Strehl, Vorsitzender des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin. "Prof. Kroemer hat auch die Gremien, den Stiftungsausschuss Universitätsmedizin und den Fakultätsrat, klar und einstimmig überzeugt. Für die Zukunft der UMG konnte damit eine ausgezeichnete Wahl getroffen werden."

"Die Georg-August-Universität freut sich über die Entscheidung von Herrn Prof. Kroemer, nach Göttingen zu kommen", sagt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, die die Findungskommission leitete. "Damit konnte die Nachfolge rasch und auf höchstem Niveau geregelt werden. Wir freuen uns nun auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand der UMG."

"Nach insgesamt vierzehn Jahren an der Universitätsmedizin in Greifswald ist mir die Entscheidung nicht leicht gefallen", sagt Prof. Dr. Heyo K. Kroemer. "Nun aber nehme ich diese neue Herausforderung sehr gerne an und freue mich auf das neue Aufgabengebiet an der Universitätsmedizin in Göttingen. Mein Eindruck ist, dass Göttingen eine sehr gut aufgestellte Universitätsmedizin mit vielen Möglichkeiten und Gestaltungsspielräumen hat, zu deren weiterer Entwicklung ich gern einen Beitrag leisten möchte."

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