Presseinformation

Presseinformation Nr. 054 vom 27. April 2012

Mehr Lebensfreude trotz chronischer Krankheit

Erstes Symposium "Chronisch krank und doch gesund" der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der UMG und des Dachverbandes Salutogenese von Freitag, 4. Mai 2012, bis Sonntag, 6. Mai 2012.


(umg) Wie können Patientinnen und Patienten trotz chronischer Erkrankungen mehr Lebensfreude empfinden? Wie können Selbstheilungsprozesse durch positive Wahrnehmungen und soziale sowie kulturelle Beziehungen angeregt werden? Das sind zentrale Frage im ersten Symposium "Chronisch krank und doch gesund - eine salutogenetische Orientierung". Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (Direktorin: Prof. Dr. Nicole von Steinbüchel) der Universitätsmedizin Göttingen und dem Dachverband Salutogenese. Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit und Pädagogik referieren und laden zu Workshops ein.

"Chronisch krank und doch gesund - eine salutogenetische Orientierung"
1. Symposium der Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie und des Dachverbandes Salutogenese
Freitag, 4. Mai 2012, bis Sonntag, 6. Mai 2012
Alte Pädagogische Hochschule,
Waldweg 26, 37073 Göttingen

Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Das Symposium ist von der Ärztekammer Niedersachsen mit 24 Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Teilnahmegebühr beträgt 180 Euro, ermäßigt 90 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter:
www.salutogenese-zentrum.de/cms/main/startseite/seminar-anmeldung/.

Das Symposium hat drei inhaltliche Schwerpunkte:
• Behandlungsmöglichkeiten von "chronisch" Erkrankten
• salutogene Veränderungen von Familien- und Beziehungsdynamiken zur Vorbeugung von Chronifizierung und zur Besserung anhaltender Leiden
• salutogene Veränderungen in kulturellen Systemen wie Bildungs-, Wirtschafts- und Gesundheitssystemen.

Salutogenese ist die Wissenschaft von der Entstehung von Gesundheit. Sie ist zugleich eine Sichtweise in der Medizin und ein Konzept, das der Entwicklung und Erhaltung von Gesundheit dient. Gesundheit wird als Prozess gesehen, der durch positive Wahrnehmung und Kommunikation gefördert werden kann. Dafür hat jeder Mensch unterschiedliche Ressourcen, die es zu entdecken und zu aktivieren gilt.

WEITERE INFORMATIONEN:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität,
Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Dr. Ottomar Bahrs, Telefon 0551/39-8195
Waldweg 37, 37073 Göttingen
obahrs@gwdg.de



© Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0551-39-9959, presse.medizin@med.uni-goettingen.de


vorherige Mitteilung   Übersicht   nächste Mitteilung