Ausstattung

Die Serviceeinheit verfügt über einen 3 Tesla MR-Tomografen (Siemens Magnetom TIM Trio), der ausschließlich für Forschungsuntersuchungen zur Verfügung steht. Zur Überwachung der Vitalfunktionen und zur Interaktion mit den Versuchspersonen stehen verschiedene Peripheriegeräte zur Verfügung. Die Auswertung der Daten erfolgt sowohl mit kommerziell erhältlichen als auch mit selbstentwickelten Softwarepaketen.

 

Verfügbare Magnetresonanz-Verfahren

In der Forschungsgruppe kommen neben der klassischen strukturellen MRT weitere moderne MR-Techniken zum Einsatz. Für spezielle Fragestellungen besteht die Möglichkeit entsprechende Techniken zu implementieren. Die folgende Liste gibt einen Überblick über die am Häufigsten eingesetzten Verfahren:

MR-Tomografie (MRT): Zur strukturellen Charakterisierung des menschlichen Gehirns mit exzellentem Weichgewebekontrast und hoher räumlicher Auflösung. Zur quantitativen Charakterisierung von Gewebeeigenschaften wird die quantitative MRT (qMRT) eingesetzt.

MR-Spektroskopie (MRS): Zur lokalisierten Quantifizierung der Hirnmetabolitkonzentrationen. Sie erlaubt Rückschlüsse auf die zelluläre Zusammensetzung und den Stoffwechsel des untersuchten Gewebes.

Diffusionsgewichtete und Diffusionstensor-Bildgebung (DWI/DTI): Zur Darstellung der Diffusionseigenschaften und damit der Integrität des Gewebes sowie zur Darstellung von Bündeln von Nervenfasern in der weißen Hirnsubstanz.

Funktionelle MRT (fMRT): Zur Charakterisierung der Hirnfunktion bei einfachen sensorischen oder motorischen Aufgaben und komplexen kognitiven Leistungen. Durch den simultanen Einsatz neurophysiologischer Verfahren (z.B. transkranielle Stimulationsverfahren) während der fMRT können die Vorteile verschiedener Modalitäten kombiniert werden.