Forschung

Die Universitätsmedizin Göttingen konzentriert sich bei ihrer Schwerpunktbildung in der Forschung auf gesellschaftlich bedeutsame Krankheiten. Diese Forschungsgebiete sollen prinzipiell einen Transfer von Grundlagenforschungsergebnissen in die klinische Praxis erwarten lassen, also im besonderem Maße die Interaktion zwischen Vorklinik und Klinik bzw. universitären wie auch außeruniversitären Partnern ermöglichen. Das Fächerspektrum des Göttinger Campus sowie insbesondere die Zusammenarbeit und Abstimmung im Göttinger Research Council erlaubt dabei vielfältige interdisziplinäre Vernetzungen.

Die Universitätsmedizin Göttingen hat zwei national und international sichtbare Forschungsschwerpunkte in folgenden Gebieten entwickelt:

Neben diesen etablierten profilbildenden Schwerpunkten wird als möglicher zukünftiger dritter Schwerpunkt der Bereich "Spezielle Krebserkrankungen und deren individualisierte Therapien" in den Fokus gestellt. Die Möglichkeiten einer Therapie dieser Erkrankungen werden umfangreicher, aber auch komplexer, weil individualisierte, an biologischen Risikofaktoren orientierte Therapiestrategien in den Vordergrund rücken.

Die Forschungsrichtungen werden jeweils getragen durch mehrere forschungsaktive Abteilungen sowie drittmittelgeförderte Verbundprojekte, wie dem DFG-Forschungszentrum "Molekularphysiologie des Gehirns", dem Exzellenzcluster "Mikroskopie im Nanometerbereich", Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs, Forschernachwuchsgruppen und andere nationale und internationale Forschungsnetze. Als Partnerstandort der von der Helmholtz-Gesellschaft geförderten nationalen Gesundheitszentren, dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), kann Göttingen seine hervoragende Expertise dokumentieren.

Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Universitätsmedizin Göttingen ist die Einbettung in das universitäre und außeruniversitäre Umfeld. Zahlreiche Kooperationen mit der Georg-August-Universität, den Max-Planck-Instituten und dem Deutschen Primatenzentrum haben zur Gründung mehrerer interdisziplinärer Einrichtungen geführt: dem European Neuroscience Institute (ENI-G), dem Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB), dem Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience (BCCN) sowie dem Zentrum für Neurobiologie des Verhaltens (ZNV).

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